altgläubig
GrammatikAdjektiv
Worttrennungalt-gläu-big (computergeneriert)
Wortzerlegungaltgläubig
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltend, Religion fest am alten Kirchenglauben hängend
Beispiel:
Die Großmutter ... war ganz alt- und rechtgläubig [G. KellerVerlor. Lachen6,545]
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was hier und dort unter einem »altgläubigen P.« verstanden wurde, setzt in Erstaunen.
Dahm, K. W.: Pfarrer. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 26225
Das Schicksal der altgläubigen Familie hatte seinerzeit in mehr als 30 Ländern Anteilnahme erfahren und die Redaktion erhält heute noch Leseranfragen.
Der Tagesspiegel, 29.03.2005
Auch über die Grenzen altgläubiger Zirkel hinaus können die Sozialdemokraten Hoffnung schöpfen.
Süddeutsche Zeitung, 24.03.2001
Der altgläubige Bauer mag sogar vor einem wahren Eide zurückscheuen, mag so aus Gottesfurcht dem Gegner den Gegenstand des Streites freiwillig überlassen.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 26378
Was Luther gewonnen hatte, bedurfte der Ausbreitung und Sicherung gegen die altgläubigen Feinde und sogar manche Freunde.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1936, S. 397
Zitationshilfe
„altgläubig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/altgläubig>, abgerufen am 15.12.2017.

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