amusisch

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungamu-sisch (computergeneriert)
HerkunftGriechisch
eWDG, 1967

Bedeutung

ohne Kunstsinn
Beispiel:
ein amusischer Mensch

Thesaurus

Synonymgruppe
amusisch · ↗dröge · ↗dürftig · ↗fantasielos · ↗nüchtern · ↗phantasielos · ↗prosaisch · ↗trocken · ↗uninspiriert
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gedankenleben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›amusisch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vielen gilt sie auch als Folge einer zunehmend amusischen Ausbildung an den Schulen.
Süddeutsche Zeitung, 15.11.2004
Nach dem frühen Tod des Vaters bleibt ihre Erziehung der amusischen, hausbackenen Mutter überlassen.
Die Zeit, 03.06.1988, Nr. 23
Sie kam nämlich auf die Idee, in dieser „amusischen“ Stadt einen Autorenpreis ins Leben zu rufen.
Die Zeit, 07.12.1979, Nr. 50
Ihr Kampf mit den amusischen Produzenten, die den Geschmack des zahlenden Volkes vertraten, brachte so manches Meisterwerk zu Stande.
Der Tagesspiegel, 19.07.2000
Wie können nur musische Menschen, die sich hauptberuflich mit Dramatik und Poesie beschäftigen, darauf kommen, ein Theaterfestival derart amusisch zu betiteln?
Die Welt, 17.08.2000
Zitationshilfe
„amusisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/amusisch>, abgerufen am 18.02.2019.

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