amusisch

Grammatik Adjektiv · Komparativ: amusischer · Superlativ: am amusischsten
Aussprache  [ˈaːmuːzɪʃ]
Worttrennung amu-sisch
Wortzerlegung a- musisch
Herkunft Griechisch
eWDG

Bedeutung

ohne Kunstsinn
Beispiel:
ein amusischer Mensch

Thesaurus

Synonymgruppe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›amusisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach dem frühen Tod des Vaters bleibt ihre Erziehung der amusischen, hausbackenen Mutter überlassen. [Die Zeit, 03.06.1988, Nr. 23]
Sie kam nämlich auf die Idee, in dieser „amusischen“ Stadt einen Autorenpreis ins Leben zu rufen. [Die Zeit, 07.12.1979, Nr. 50]
Ihr Kampf mit den amusischen Produzenten, die den Geschmack des zahlenden Volkes vertraten, brachte so manches Meisterwerk zu Stande. [Der Tagesspiegel, 19.07.2000]
Wie können nur musische Menschen, die sich hauptberuflich mit Dramatik und Poesie beschäftigen, darauf kommen, ein Theaterfestival derart amusisch zu betiteln? [Die Welt, 17.08.2000]
Es wäre nicht nur aberwitzig, sondern sogar amusisch, das riesige Schallplatten‑Reich nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen. [Süddeutsche Zeitung, 08.12.1999]
Zitationshilfe
„amusisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/amusisch>.

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