anachoretisch

Worttrennungana-cho-re-tisch
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Religion die Anachoreten, das Anachoretentum betreffend; einsiedlerisch

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit Salinger aber wurde Ian Hamilton berühmt, denn der anachoretische Schriftsteller untersagte ihm jedes Zitat aus dem Werk.
Süddeutsche Zeitung, 03.01.2002
Im Gegensatz dazu gestattete das östliche Mönchtum dem anachoretischen Element einen weitaus größeren Spielraum.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 4333
Unbekannter, wohl lateinischer Herkunft taucht S. aus der Zurückgezogenheit östlichen anachoretischen Lebens kurz nach 450 als umherziehender Mönch in Ufernorikum auf.
Elliger, W.: Severin. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 37841
Hier hatte das Mönchtum seit der 2. Hälfte des 5. Jh. sowohl in der koinobitischen wie in der anachoretischen (Lauren-)Form einen ungeheuren Aufschwung genommen.
Baus, Karl: Die Reichskirche nach Konstantin dem Großen. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1973], S. 24580
Zitationshilfe
„anachoretisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anachoretisch>, abgerufen am 22.10.2019.

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