anbellen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung an-bel-len
Wortzerlegung an-1bellen
eWDG

Bedeutung

Beispiel:
der Hund bellte den Dieb an
salopp, bildlich jmdn. wütend anfahren
Beispiel:
den Mond anbellen (= sich nutzlos ereifern)

Thesaurus

Synonymgruppe
anbelfern · anbellen · ↗anblaffen · ↗anblaffen · ↗anbrüllen · ↗andonnern · ↗anfahren · ↗ankläffen · ↗anraunzen · ↗anschnauzen · ↗anschreien
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›anbellen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anbellen‹.

Verwendungsbeispiele für ›anbellen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hitzige Passagen stehen neben elegischen, manchmal bellen sich die Instrumente aggressiv und schneidend an, manchmal schnäbeln sie und singen einander zärtlich zu.
Die Zeit, 02.07.1976, Nr. 28
Als ein Hund sie anbellte, erschrak die junge Frau sehr.
Süddeutsche Zeitung, 04.07.2000
Sie bellt mich sogar an, wenn ich das Stöckchen schmeißen soll.
Bild, 14.02.1998
Während dieser Unterhaltung war des Nachbars großer Bernhardiner herangekommen und bellte nun den Erzähler fortwährend an.
Viersbeck, Doris: Erlebnisse eines Hamburger Dienstmädchens. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 8182
Er vertrug sich mit keinem rechtgläubigen Russen, bellte sie tapfer an und nahm nicht die verlockendsten Bissen von ihnen.
Klabund: Der Marketenderwagen. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1918], S. 2324
Zitationshilfe
„anbellen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anbellen>, abgerufen am 05.03.2021.

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