anecken

Grammatik Verb · eckt an, eckte an, ist/hat angeeckt
Aussprache 
Worttrennung an-ecken

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. [umgangssprachlich] versehentlich an eine Ecke stoßen
  2. 2. [salopp, übertragen] bei jmdm. Anstoß erregen
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
umgangssprachlich versehentlich an eine Ecke stoßen
Grammatik: mit Hilfsverb ‘ist’
Beispiel:
im Dunkeln, im Treppenhaus anecken
2.
salopp, übertragen bei jmdm. Anstoß erregen
Grammatik: mit Hilfsverb ‘ist’/‘hat’
Beispiele:
er scheint bei ihr angeeckt zu sein, zu haben
im Leben überall anecken

Thesaurus

Synonymgruppe
(bei jemandem) anecken · (bei jemandem) ins Fettnäpfchen treten · (sich) ungehörig verhalten · unangenehm auffallen
Assoziationen
Synonymgruppe
(an etwas) anecken · ↗anstoßen

Typische Verbindungen zu ›anecken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anecken‹.

Verwendungsbeispiele für ›anecken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er eckt an, und darauf legt er vermutlich den größten Wert.
Der Tagesspiegel, 11.02.2001
Weil sie politisch keine Kanten haben, ecken sie nirgends an.
Tange, Ernst Günter: Zitatenschatz zur Politik, Frankfurt a. M.: Eichborn 2000, S. 50
In einer solche Szene, in der keiner dem anderen auf die Füße treten möchte, ecken kritische Köpfe leicht mal an.
Die Welt, 16.08.1999
War es verwunderlich, daß ich aneckte und bald in den Ruf kam, eben doch »nur« ein Deutscher zu sein?
Brandt, Willy: Erinnerungen, Berlin: Ullstein 1997 [1989], S. 111
Wenn man sie richtig auswählt, kann man mit einem Blumengeschenk niemals anecken.
Giesder, Gabriele: Gutes Benehmen, Düsseldorf: Econ-Taschenbuch-Verl. 1991 [1986], S. 180
Zitationshilfe
„anecken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anecken>, abgerufen am 14.08.2020.

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