anfeuern

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungan-feu-ern
Wortzerlegungan-1feuern
Wortbildung mit ›anfeuern‹ als Erstglied: ↗Anfeuerung
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
etw. anheizen
Beispiele:
den Ofen, Kessel anfeuern
er hat schon angefeuert
2.
übertragen jmdn., etw. anspornen
Beispiele:
den Läufer, die Mannschaft durch Zurufe anfeuern
sie feuerten ihn, sich (gegenseitig) zu immer größeren Leistungen an
das Pferd (zu einem Trab) anfeuern
jmds. Eifer, Mut anfeuern
anfeuernde Worte, anfeuernder Beifall
vom reichlichen Essen und Trinken angefeuert [ViebigTägl. Brot177]

Thesaurus

Synonymgruppe
anfeuern · ↗aufmuntern · ↗ermutigen
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Athlet Cheerleader Fan Höchstleistung Klatschen Liebling Läufer Mannschaft Mitspieler Rassel Schaulustige Seitenlinie Spielfeldrand Sprechchor Tribüne Trillerpfeife Zuruf Zuschauer aufmuntern ballen bejubeln enthusiastisch feuern frenetisch gegenseitig klatschen lauthals lautstark temperamentvoll unentwegt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anfeuern‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf jeden Fall ist Sohn Hans mit auf dem Boot und feuert an.
Der Tagesspiegel, 26.07.2002
Diesmal feuerte sie mich an und wir gingen hinterher schick essen.
Bild, 08.11.2001
Kein Jude applaudiert, keiner feuert an, niemand sagt überhaupt irgendwas.
Süddeutsche Zeitung, 15.11.1997
Ich bin dann so angefeuert, daß ich bis sechs Uhr früh brauche, um wieder runterzukommen.
Der Spiegel, 27.06.1994
Sie wagte sich ins dichteste Schlachtgewühl, ermahnte, spornte an, feuerte an.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 134
Zitationshilfe
„anfeuern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anfeuern>, abgerufen am 12.11.2019.

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