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angreifbar

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung an-greif-bar
Wortzerlegung angreifen -bar
Wortbildung  mit ›angreifbar‹ als Letztglied: unangreifbar
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

sich leicht angreifen, kritisieren, bezweifeln lassend; Kritik ermöglichend, kritisierbar

Thesaurus

Synonymgruppe
Assoziationen
Synonymgruppe
kompromittierbar (sein)  ●  (etwas) in der Hand haben (gegen)  fig. · (jemanden) in der Hand haben  fig. · (sich) ausliefern  fig. · angreifbar (sein)  fig.

Typische Verbindungen zu ›angreifbar‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›angreifbar‹.

Verwendungsbeispiele für ›angreifbar‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er war angreifbar, und sie merkte, wie sie sich zusammennehmen mußte, ihre Stärke nicht gegen ihn auszuspielen. [Jentzsch, Kerstin: Iphigenie in Pankow, Erfurt: Desotron Verl.-Ges. 1998, S. 104]
Sie haben zwar wieder gewonnen, doch sie wirkten angreifbar wie lange nicht. [Die Zeit, 13.08.2013, Nr. 33]
Dadurch war ich angreifbar, und man könnte meinen, dass so mancher darauf nur gewartet hat. [Die Zeit, 31.12.2012 (online)]
Natürlich kann es passieren, aber wenn ich mir eingestehe, dass da unten einer sein könnte, der besser ist als ich, mache ich mich angreifbar. [Die Zeit, 05.12.2011, Nr. 49]
Solange ich selbst überzeugt bin, dass richtig ist, was ich mache, solange bin ich nicht angreifbar. [Die Zeit, 07.12.2009, Nr. 49]
Zitationshilfe
„angreifbar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/angreifbar>.

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