anknabbern

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungan-knab-bern (computergeneriert)
Wortzerlegungan-1knabbern
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich ein wenig von etw. knabbern
Beispiele:
einen Apfel, ein Stück Brot anknabbern
angeknabbertes Gebäck
der Hase hat den Kohl angeknabbert
übertragen
Beispiel:
[ihre wilde Bauwut] hat ihren Reichtum nicht ... angeknabbert [Feuchtw.Jüd. Krieg225]

Thesaurus

Synonymgruppe
anbeißen · anknabbern · ↗annagen · einen Bissen nehmen (von)
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Baum Hund Kabel Maus Ohr Reserve Tier knabbern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anknabbern‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Statt sich anzuknabbern, muß das Kind lernen dürfen, sich aktiv handelnd und nötigenfalls auch aggressiv durchzusetzen.
Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind – Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 302
Bei der nächsten Präsentation wird sie dann womöglich ein Kleid anknabbern.
Die Zeit, 19.03.2012, Nr. 12
Für ein Menü in harten Zeiten aber knabbern wir gerne schon einmal uns selber an.
Süddeutsche Zeitung, 31.12.2003
Das Brot war angeknabbert, Äpfel kullerten auf der Erde, der Müllsack war aufgekratzt, genau an der Stelle, wo die Hühnerknochen gesteckt hatten.
Jentzsch, Kerstin: Seit die Götter ratlos sind, München: Heyne 1999 [1994], S. 251
Immerhin war das Postament, auf dem der Zeuge Ratzenberger stand, angeknabbert.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 16
Zitationshilfe
„anknabbern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anknabbern>, abgerufen am 20.10.2019.

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