ankommen

Grammatik Verb · kommt an, kam an, ist angekommen
Aussprache 
Worttrennung an-kom-men
Wortzerlegung  an-1 kommen
Wortbildung  mit ›ankommen‹ als Erstglied: Ankömmling
eWDG

Bedeutungen

1.
anlangen, eintreffen
Beispiele:
atemlos, völlig erschöpft ankommen
sie ist unverhofft, glücklich, pünktlich (um 6 Uhr) in Berlin, zu Hause angekommen
mit dem Schiff, Zug, Flugzeug ankommen
der Brief, das Geld, die Nachricht ist angekommen
umgangssprachlichbeim Nachbarn ist ein kleiner Junge angekommen (= zur Welt gekommen)
ich habe sie ankommen (= herankommen) sehen
2.
umgangssprachlich bei jmdm. unterkommen, Stellung finden
Beispiel:
er ist in einem Betrieb, bei einer Firma (als Meister, Buchhalter) angekommen
3.
umgangssprachlich bei einem Publikum zur Wirkung kommen, Anklang finden
Beispiel:
ein Stück, eine Szene, ein Film, Feature, Witz ist (gut, nicht) angekommen
4.
salopp bei jmdm. schlecht ankommen (= von jmdm. abgewiesen werden)
Beispiele:
er ist mit seiner Klage bei ihm übel, schön angekommen
damit kommt er bei mir nicht an (= erreicht er nichts)
5.
umgangssprachlich gegen jmdn., etw. aufkommen
Beispiele:
gegen jmdn., etw. (vergeblich) anzukommen suchen
ich komme nicht dagegen [gegen meine Liebe] an [ BöllHaus232]
salopp jmdm. beikommen
Beispiele:
man kann ihm nicht ankommen
es ist ihm nicht anzukommen
6.
gehoben etw. überkommt, ergreift jmdn.
Beispiele:
eine Ahnung, Angst, Lust, ein Schaudern, Ekel kam ihn an
leise Bedenken kommen uns mitunter an
Mitleid und Grauen kam ihn an [ G. Hauptm.Quint1,170]
wie der Tod ihn ankam [ FontaneStechlinI 5,139]
Grammatik: mit Dativ
Beispiel:
eine Laune kam ihm an
7.
gehoben etw. kommt jmdn. schwer, leicht an (= etw. fällt jmdm. schwer, leicht)
Beispiele:
das kommt mich bitter, übel an
der Entschluss kam mich hart an
Das kam sie sauer an [ Th. MannKrull8,341]
Grammatik: mit Dativ
Beispiel:
das kommt mir hart, schwer an
8.
es kommt auf jmdn., etw. an (= es hängt von jmdm., etw. ab)
Beispiele:
es kommt (nur noch) auf dich an
auf den guten Willen, das Glück, Wetter, jede Minute kommt es an
es käme auf eine Probe an
auf den Euro, die Kleinigkeit soll es (mir) nicht ankommen
es kommt darauf an, ob ...
es auf etw. ankommen lassen (= etw. wagen, riskieren)
Beispiel:
ich lasse es auf einen Prozess, den Versuch ankommen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

kommen · Kunft · Abkunft · Ankunft · Auskunft · Auskunftei · Einkünfte · Herkunft · Niederkunft · Übereinkunft · Unterkunft · Zukunft · zukünftig · Zusammenkunft · abkommen · Abkommen · Abkomme · abkömmlich · ankommen · Ankömmling · aufkommen · auskommen · Auskommen · auskömmlich · einkommen · Einkommen · entkommen · herkommen · Herkommen · herkömmlich · nachkommen · Nachkomme · Nachkommenschaft · Nachkömmling · niederkommen · übereinkommen · überkommen · überkommen · umkommen · unterkommen · verkommen · Verkommenheit · vorkommen · Vorkommnis · zukommen
kommen Vb. ‘sich einem Ort nähern, sich von einem Ort hierher begeben, einen Ort erreichen, eintreffen, erscheinen’, ahd. queman (8. Jh.), mhd. (mit Verschmelzung von u und e zu o) komen, asächs. kuman, mnd. kōmen, kāmen, kommen, mnl. cōmen, nl. komen, afries. kuma, koma, aengl. cuman, engl. to come, got. qiman, anord. koma, schwed. komma (germ. *kweman) führt mit aind. gámati ‘geht’, toch. A käm-, kam-, kum-, toch. B kä(n)m-, kam-, śem- ‘kommen’, griech. bá͞inein (βαίνειν) ‘gehen’, lat. venīre ‘kommen’, lit. gim̃ti ‘zur Welt kommen, geboren werden, entstehen’ auf eine Wurzel ie. *gu̯em- ‘gehen, kommen, zur Welt kommen, geboren werden’. Im Dt. ist der ursprüngliche Anlaut qu- (germ. kw-) im Verbaladjektiv bequem (s. d.) erhalten. Kunft f. ‘das Kommen, Ankommen’ (selbständiges Substantiv bis ins 19. Jh.), ahd. kumft (8. Jh.), kunft (9. Jh.), mhd. kumft, kunft ‘Ankunft, das Kommen, Eintreffen, Zukunft, das Zukünftige’ neben mnd. kumpst, kumst, komst, mnl. comst, nl. komst sind Abstrakta mit sti-Suffix (vgl. auch mit ti-Suffix got. gaqumþs ‘Zusammenkunft, Versammlung’), wobei im Hd. -s- in -f- übergeht mit nachfolgendem Wandel von m zu n; daran anschließend die Ableitung künftig (s. d.). Im frühen 19. Jh. wird das Substantiv in freier Verwendung aufgegeben, bleibt jedoch als Grundwort von Komposita erhalten. Abkunft f. ‘Abstammung, Herkunft’, älter ‘Nachkommenschaft’ (2. Hälfte 17. Jh.), ‘Ertrag’ (Anfang 17. Jh.), auch ‘Übereinkunft’ (18. Jh.). Ankunft f. ‘Herkunft, Ursprung, das Ankommen, Eintreffen’ (2. Hälfte 15. Jh.). Auskunft f. ‘Information, Mitteilung, Antwort’ (18. Jh.), ‘das Herauskommen, Ergebnis’ (17. Jh.), ‘das Ausfließen’ (15. Jh.); Auskunftei f. ‘Auskunftsbüro’ (19. Jh.). Einkünfte Plur. ‘Ertrag, Gewinn, Verdienst’ (16. Jh.); vgl. mhd. īnkumft ‘Eintreffen, Ankunft’. Herkunft f. ‘Brauch, Herkommen’ (17. Jh.), ‘Abstammung’ (16. Jh.); vgl. mnd. hērkum(p)st ‘Herkommen, Abstammung, Brauch’. Niederkunft f. ‘Zeit, Vorgang der Entbindung’ (Ende 17. Jh.). Übereinkunft f. ‘Einigung, Übereinstimmung’ (2. Hälfte 17. Jh.), ‘Vertrag, Absprache, Abmachung’ (18. Jh.). Unterkunft f. ‘Obdach, Wohnung, Quartier’ (1. Hälfte 19. Jh.). Zukunft f. ‘die noch bevorstehende, die kommende Zeit’, ahd. zuokumft ‘Herankunft, Ankunft’ (10. Jh.), mhd. zuokumft, zuokunft ‘das (Herzu)kommen, Ankunft, Verfolgung, Zukunft’, bis zu Beginn des 17. Jhs. auch im räumlichen Sinne; zukünftig Adj. ‘zeitlich bevorstehend, in der Zukunft stattfindend’, ahd. zuokumftīg ‘ankommend’ (9. Jh.), mhd. zuokünftic ‘(heran)kommend, künftig, noch zu erwarten’ (im räumlichen Sinne bis 16. Jh.). Als grammatischer Terminus zuekünftig zeit (um 1400) für mlat. (tempus) futurum; dafür (2. Hälfte 18. Jh.) Zukunft (s. Futur). Zusammenkunft f. ‘Treffen, Versammlung’ (16. Jh.). abkommen Vb. ‘sich entfernen, frei-, loskommen’, ahd. abaqueman ‘vergehen’ (11. Jh.), mhd. abekomen ‘von etw. loskommen’; Abkommen n. ‘Übereinkunft, Vertrag’ (2. Hälfte 17. Jh.), zuvor ‘Abstammung, Herkunft’ (1. Hälfte 16. Jh.); Abkomme m. ‘Nachkomme’ (Mitte 18. Jh.); abkömmlich Adj. ‘entbehrlich’ (1. Hälfte 19. Jh.). ankommen Vb. ‘über einen kommen, ergreifen, eintreffen’, ahd. anaqueman (9. Jh.), mhd. anekomen ‘über einen kommen, hereinbrechen, anfangen, angreifen’; Ankömmling m. ‘neu Hinzukommender’ (17. Jh.); vgl. ahd. quemiling (um 1000), mhd. komelinc, kumelinc ‘Fremdling’. aufkommen Vb. ‘entstehen, sich bilden, sich erheben’, ahd. ūfqueman ‘heraufkommen, auftauchen, entstehen’ (8. Jh.), mhd. ūfkomen ‘in die Höhe kommen, stark werden, heranwachsen, entspringen, am Leben bleiben’. auskommen Vb. ‘zurechtkommen, reichen’, ahd. ūʒqueman ‘herauskommen’ (9. Jh.), mhd. ūʒkomen ‘herauskommen, entstehen, Gewohnheit werden, sich verbreiten’, frühnhd. ‘mit Geldmitteln reichen, sich vertragen’ (15. Jh.); Auskommen n. ‘Lebensunterhalt, Einverständnis’, frühnhd. ‘Einkommen’; auskömmlich Adj. ‘genügend, ausreichend’ (17. Jh.). einkommen Vb. ‘als Gewinn eingehen, sich mit etw. an jmdn. wenden’, ahd. inqueman ‘eindringen, eintreten’ (9. Jh.), mhd. īnkomen; Einkommen n. ‘ständige Einnahme, Gehalt’, mhd. īnkomen ‘Eintreffen, Ankunft’. entkommen Vb. ‘entgehen, -fliehen, -weichen’, mhd. entkomen. herkommen Vb. ‘hierherkommen’, frühnhd. ‘abstammen’, ahd. heraqueman ‘herkommen’ (9. Jh.), mhd. herkomen; vgl. mhd. herkomen Part.adj. ‘aus der Fremde gekommen’; Herkommen n. ‘Herkunft, Abstammung, Brauch, Sitte, Überlieferung’ (15. Jh.); herkömmlich Adj. ‘der Herkunft gemäß, gebräuchlich, überliefert’ (18. Jh.). nachkommen Vb. ‘später kommen’, ahd. nāhqueman ‘nachfolgen’ (um 1000), mhd. nāchkomen ‘nachfolgen’; Nachkomme m. ‘Verwandter in absteigender Linie’, mhd. nāchkome ‘Nachfolger, Nachkomme’; vgl. gleichbed. ahd. afterquemo (10. Jh.); Nachkommenschaft f. ‘Gesamtheit der Nachkommen’ (17. Jh.); Nachkömmling m. ‘nachgeborenes Kind, Nachzügler’, mhd. nāchkomelinc ‘Nachfolger, Nachkömmling’. niederkommen Vb. ‘gebären’ (vgl. mhd. kindes niderkomen), ahd. nidarqueman ‘herabsteigen, fallen’ (um 800), mhd. niderkomen ‘herabfallen, herunterfallen, zu Bett gehen, sich hinlegen’ (seit frühnhd. Zeit auf das Kindbett eingeengt). übereinkommen Vb. ‘sich mit jmdm. einigen’, frühnhd. ‘zusammenfallen, mit jmdm. einig, zufrieden werden’. überkommen Vb. (von Gefühlen, Empfindungen) ‘ergreifen’, älter ‘über etw. kommen, es in seine Gewalt bringen’, ahd. ubarqueman ‘überraschen, überwinden, besiegen’ (8. Jh.), mhd. überkomen ‘hinüberkommen, die Oberhand behalten, verabreden, übereinkommen, zu etw. gelangen, überfallen, bezwingen, überstehen’; überkommen Part.adj. ‘überliefert, vererbt’ (16. Jh.). umkommen Vb. ‘ums Leben kommen, sterben, verderben’, mhd. umbekomen ‘vorüber-, zu Ende gehen, sterben’; vgl. ahd. umbiqueman ‘herumgehen, umringen’ (8. Jh.). unterkommen Vb. ‘Aufnahme, Obdach, Anstellung finden’, umgangssprachlich auch ‘vorkommen’ (Anfang 17. Jh.), ahd. untarqueman (9. Jh.), mhd. underkomen ‘dazwischentreten, verhindern’. verkommen Vb. ‘den inneren Halt verlieren, verwahrlosen’, älter ‘vergehen’, mhd. verkomen ‘vorübergehen, zu Ende gehen, vergehen’; Verkommenheit f. ‘sittlicher Niedergang, Verwahrlosung’ (19. Jh.). vorkommen Vb. ‘nach vorn kommen, zum Vorschein kommen, sich ereignen, geschehen, vorhanden sein’, ahd. furiqueman ‘zuvor-, herauskommen, zutage treten’ (8. Jh.), mhd. vorkomen ‘erscheinen, offenbar werden’; Vorkommnis n. ‘Vorfall’ (19. Jh.). zukommen Vb. ‘gebühren, zustehen, passend sein’, älter auch ‘sich auf etw. zubewegen, sich nähern, Nutzen haben, mit etw. genug haben’, ahd. zuoqueman ‘herannahen, hinzukommen’ (8. Jh.), mhd. zuokomen ‘eintreffen, erscheinen’.

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich irgendwo) hinbemühen · (sich) einfinden · (sich) einstellen · ankommen · eintreffen · erscheinen  ●  (irgendwohin / irgendwo / irgendwoher) kommen  Hauptform · (sich irgendwo) herbemühen  förmlich · einlangen  österr. · (irgendwo) einschweben  ugs., ironisch, fig. · (sich irgendwohin) bemühen  geh. · (sich) blicken lassen (bei)  ugs. · andackeln  ugs. · angeschoben kommen  ugs., salopp, variabel · anmarschiert kommen  ugs. · anreisen  fachspr. · anrücken  fachspr., Jargon · antanzen  ugs. · anwackeln  ugs. · aufkreuzen  ugs. · aufschlagen  ugs., fig., scherzhaft-ironisch · auftauchen  ugs. · im Anflug sein  ugs., fig. · im Anmarsch sein  ugs., fig. · um die Ecke kommen  ugs., fig.
Oberbegriffe
  • (sein) Ziel erreichen · ankommen
Assoziationen
Synonymgruppe
(in etwas) Einzug halten · (sich) einfinden · (sich) nähern · ankommen · dazu kommen · dazu stoßen · eintreffen · erreichen · erscheinen · herkommen · hinzustoßen · kommen · nahen  ●  (sich) blicken lassen  ugs. · antraben  ugs., salopp · auf der Bildfläche erscheinen  ugs.
Synonymgruppe
Akt des Geborenwerdens · auf die Welt kommen · das Leben geschenkt bekommen · das Licht der Welt erblicken · geboren werden · zur Welt kommen  ●  ankommen  ugs.
Assoziationen
  • (ein) Glückskind (sein) · (ein) Sonntagskind (sein) · unter einem glücklichen Stern geboren (sein)
Synonymgruppe
(sich) klar ausdrücken · (sich) verständlich machen · ankommen · zu verstehen sein
Synonymgruppe
(auf jemanden in bestimmter Weise) wirken · (bei jemandem in bestimmter Weise) ankommen · (in bestimmter Weise) aufgenommen werden  ●  (in bestimmter Weise) rüberkommen  ugs.
Assoziationen
  • (es gibt) (viel) Beifall für · (gut) angenommen werden · Anklang finden (bei) · Beifall finden · Zuspruch erfahren · Zuspruch finden · Zustimmung finden · akzeptiert werden · auf Gegenliebe stoßen · auf Resonanz stoßen (bei) · auf Sympathie stoßen · auf Zustimmung treffen · begrüßt werden · freundlich aufgenommen werden · positiv aufgenommen werden  ●  auf fruchtbaren Boden fallen (Vorschlag, Idee)  fig. · gut ankommen (bei)  ugs.
  • (sich) als Flop herausstellen · durchfallen (bei) · ein Flop sein · floppen · nicht akzeptiert werden · nicht ankommen (bei)
  • (jemandem) gegen den Strich gehen · (jemandem) nicht gefallen · (jemandem) nicht passen · (jemandem) nicht recht sein · (jemandem) widerstreben · (jemanden) stören · (jemanden) ärgern (Subjekt = Sache) · missfallen  ●  (jemandem) nicht schmecken  ugs., fig. · (jemandem) quer durch den Hals gehen  ugs., selten, fig. · (jemandem) sauer aufstoßen  ugs., fig. · Probleme haben (mit)  ugs. · ein Problem haben (mit)  ugs. · etwas haben gegen  ugs. · nichts übrig haben (für)  ugs.
  • stoßen auf · treffen auf  ●  erfahren  geh. · zuteil werden  geh.
  • (in bestimmter Weise) vermittelt werden · zum Ausdruck kommen · zur Geltung kommen  ●  (in bestimmter Weise) rüberkommen  ugs.
Synonymgruppe
bemerken · erkennen · merken · realisieren · registrieren · wahrnehmen · zur Kenntnis nehmen  ●  ankommen (bei)  ugs., fig. · gewahr werden  geh. · mitbekommen  ugs. · perzipieren  geh.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Assoziationen
  • (die) Augen nicht länger verschließen können (vor) · (die) Augen nicht länger vor der Tatsache verschließen können (dass) · nicht umhinkommen, sich einzugestehen (dass) · zu der Feststellung gelangen (müssen) · zur Kenntnis nehmen müssen  ●  konstatieren (müssen)  geh.
  • (jemandem) aufgehen · erkennen · verstehen  ●  (bei jemandem) fällt der Groschen  fig. · (jemandem) klar werden  Hauptform · Klick machen (bei jemandem)  fig. · (einer Sache) inne werden  geh., veraltet, literarisch
  • (etwas) bemerken · (jemandem) auffallen · (jemanden) aufhorchen lassen · (jemanden) stutzen lassen · aufmerksam werden (auf) · hellhörig werden · stutzen · stutzig werden
Synonymgruppe
ankommen · eingehen (Sendung, Geldüberweisung) · zugestellt werden  ●  (seinen) Bestimmungsort erreichen  Amtsdeutsch · einlangen  österr. · (noch nicht / schon) da sein  ugs. · kommen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(jemandem) gewachsen sein · es aufnehmen können (mit)  ●  (gegen jemanden) ankommen  ugs. · (jemandem) beikommen  geh., veraltend · (mit jemandem) fertig werden  ugs.
Assoziationen
  • (jemandem) rechtlich gleichgestellt · ebenbürtig · gleichgestellt · gleichrangig · paritätisch · vollwertig  ●  auf Augenhöhe  Jargon, floskelhaft · gleichberechtigt  Hauptform · gleich an Rechten  geh.
  • (ein) ernst zu nehmender Gegner (sein) · (ein) ernst zu nehmender Konkurrent (sein) · (jemandem / einer Sache) Paroli bieten können · (jemandem / einer Sache) etwas entgegensetzen können · (jemandem / einer Sache) etwas entgegenzusetzen haben · (jemandem / einer Sache) gewachsen sein · (sich) behaupten (gegen/über) · (sich) messen können (mit) · (sich) messen lassen können (mit) · bestehen (gegen) · es aufnehmen können (mit)
Synonymgruppe
(jemandem etwas) auftischen (unwahre Geschichte) · präsentieren  ●  (jemandem) kommen mit  ugs. · ankommen (mit)  ugs.
Assoziationen
Oberbegriffe
  • (sein) Ziel erreichen · ankommen
Assoziationen
Synonymgruppe
ankommen (Flugzeug) · landen
Oberbegriffe
  • (sein) Ziel erreichen · ankommen
Assoziationen
Synonymgruppe
(sein) Ziel erreichen · ankommen
Unterbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
(eine / die) Information erhalten · (etwas) erfahren · Bescheid bekommen (über) · informiert werden  ●  (von etwas) in Kenntnis gesetzt werden  Amtsdeutsch · (bei jemandem) ankommen (Information)  ugs., fig.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›ankommen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ankommen‹.

Verwendungsbeispiele für ›ankommen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es komme nun darauf an, in Genf zügig zu verhandeln, um ein Abkommen unter Dach und Fach zu bringen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1987]
Auf ihn kam es überhaupt mehr an als auf die Durchführung.
Heuß, Alfred: Hellas. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 3477
Es kommt auf die Belastung des Betriebes als solchen an.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 07.03.1920
Ihnen käme es bloß darauf an, sich unauffällig in großer Zahl zu versammeln.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 353
Dann kommt es aber schon mehr auf das Bewußtsein an als auf das Sein.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 27204
Zitationshilfe
„ankommen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ankommen>, abgerufen am 21.09.2021.

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