ankränkeln

GrammatikVerb · kränkelt an, kränkelte an, hat angekränkelt
Worttrennungan-krän-keln
Wortzerlegungan-1kränkeln
DWDS-Vollartikel, 2018

Bedeutung

etw. kränkelt jmdn. an(gesundheitlich) schädigen, negativ beeinflussen, beeinträchtigen
Beispiele:
Die Depression hat sie [die Handelnden des Stücks] alle angekränkelt. Zuvorderst natürlich Anna (Sophie von Kessel), Iwanows verhüstelte Frau. Wie eine Ophelia der russischen Steppe taumelt sie mit fassungslosem Blick und fließendem Glatthaar in den Untergang. [Der Standard, 05.06.2016]
Auch sein nahezu zwanzigjähriges Wohnen in Frankfurt am Main scheint ihn [Urs Widmer] nicht angekränkelt zu haben. [Die Welt, 21.05.2008]
Dass jeder Blickmechanismus Auslassungen kennt, Borniertheiten hat und Blindstellen – von solchen Einschränkungen lässt sich Handkes Engagement für Serbien nicht ankränkeln. [Der Standard, 21.03.2006]
Doch durch solche Zweifel, die das Ermittlungsverfahren der Tübinger Staatsanwaltschaft in sechs Monaten nicht ausräumen konnte, lässt sich der Rechtsausschuss nicht ankränkeln. [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.06.2000]
Ihn konnten auch fünf Jahre Zuchthaus […] nicht ankränkeln. [Der Spiegel, 21.01.1980, Nr. 4]
Aber soviel kann ich dir sagen, daß mich solch ein Gefühl [ein Provisorium zu sein] noch nie angekränkelt hat. [Lenz, Siegfried: Heimatmuseum, Hamburg: Hoffmann und Campe 1978, S. 442]
Kollokation:
hat Präpositionalgruppe/-objekt: von Zweifel angekränkelt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Blässe Gedanke Selbstzweifel Zweifel kränkeln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ankränkeln‹.

Zitationshilfe
„ankränkeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ankränkeln>, abgerufen am 20.05.2019.

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