anmaßend

Grammatik partizipiales Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung an-ma-ßend
Wortzerlegung anmaßen-end2
eWDG

Bedeutung

überheblich, arrogant
Beispiele:
anmaßend sein, auftreten
einen anmaßenden Ton jmdm. gegenüber anschlagen
gehobeneine anmaßende Sprache führen
eine anmaßende Äußerung, Kritik

Thesaurus

Synonymgruppe
anmaßend · ↗arrogant · ↗eingebildet · ↗hochmütig · ↗hochnäsig · hält sich für sonst wen · sehr von sich (selbst) eingenommen · ↗stolz · ↗vermessen · ↗versnobt · ↗überheblich  ●  auf dem hohen Ross sitzen  fig., Redensart · ↗dünkelhaft  veraltet · ↗hoffärtig  veraltet · ↗aufgeblasen  ugs. · ↗blasiert  geh. · ↗breitspurig  ugs. · ↗hybrid  geh. · hält sich für Gott weiß wen  ugs. · hält sich für den Größten  ugs., männl. · hält sich für die Größte  ugs., weibl. · hält sich für was Besonderes  ugs. · hält sich für was Besseres  ugs. · kennt (auch) keine kleinen Leute mehr  ugs., scherzhaft-ironisch · trägt die Nase hoch  ugs., fig.
Assoziationen
Synonymgruppe
anmaßend · ↗eingebildet · ↗hochgestochen · ↗selbstgefällig · ↗stolz  ●  ↗hochnäsig  ugs. · ↗prätentiös  geh., bildungssprachlich
Assoziationen
Synonymgruppe
anmaßend · ↗dreist · ↗flapsig · ↗respektlos · ↗rücksichtslos · ↗salopp · schlecht erzogen · ↗unangemessen · ↗unanständig · ↗unartig · ↗unflätig · ↗ungebührend · ↗ungebührlich · ↗ungehobelt · ↗ungehörig · ↗ungeschliffen · ↗ungesittet · ↗ungezogen · ↗unhöflich · ↗unmanierlich · ↗unverfroren · ↗unverschämt  ●  ↗frech  Hauptform · ↗präpotent  österr. · ↗dreibastig  ugs., regional · einen Ton am Leib (haben)!  ugs. · frech wie Dreck  ugs. · ↗impertinent  geh. · ↗kodderig  ugs. · ↗koddrig  ugs. · kotzbrockig  derb · ↗nassforsch  ugs. · ↗nickelig  ugs. · ↗pampig  ugs. · ↗patzig  ugs. · ↗rotzfrech  ugs. · ↗rotzig  ugs. · ↗rotznäsig  ugs. · ↗schnodderig  ugs. · ↗unbotmäßig  geh.
Assoziationen
Psychologie
Synonymgruppe
anmaßend · ↗arrogant · ↗aufdringlich · ↗dominant · ↗großtuerisch · ↗hochfahrend · ↗hoffärtig · ↗vermessen · ↗überheblich · übertrieben selbstbewusst  ●  ↗präpotent  österr. · ↗insolent  geh.
Oberbegriffe
Assoziationen
  • aufgeblasen · durchdrungen von der eigenen Bedeutsamkeit · ↗geschwollen · ↗großspurig · selbstwichtig · selbstüberzeugt · von sich selbst überzeugt

Typische Verbindungen zu ›anmaßend‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anmaßend‹.

Verwendungsbeispiele für ›anmaßend‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Gestern wirkte das vielleicht noch provozierend, frech, ja anmaßend gar.
Die Welt, 26.06.2001
Wer dies freilich kategorisch bestreitet, verkündet nichts anderes als anmaßendes Wissen.
Der Tagesspiegel, 19.11.1999
Immer warst du das, in jeder Stunde deines anmaßenden Lebens!
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 269
Seine anmaßende Zufriedenheit, betont durch die Schwäche, die ihm anzusehen war, reizte mich bis aufs Blut.
Maron, Monika: Stille Zeile Sechs, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1991, S. 195
Die Lage der Auswanderer bringt es mit sich, daß sie von anmaßenden Wirten oft sehr schlecht und hochmütig behandelt werden.
Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 2. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1919], S. 1268
Zitationshilfe
„anmaßend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anma%C3%9Fend>, abgerufen am 15.01.2021.

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