anmalen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung an-ma-len
Wortzerlegung an-1malen

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. etw. an eine senkrechte Fläche malen, anzeichnen
  2. 2. [umgangssprachlich] etw. mit Farbe streichen, anstreichen
    1. [salopp] ⟨sich anmalen⟩ sich schminken
eWDG

Bedeutungen

1.
etw. an eine senkrechte Fläche malen, anzeichnen
Beispiele:
ein Pferd, Haus (an die Wandtafel) anmalen
sich [Dativ] einen Schnurrbart anmalen
Neue Kreideskizzen wurden angemalt und ausgelöscht [ KasackStadt379]
2.
umgangssprachlich etw. mit Farbe streichen, anstreichen
Beispiele:
eine Tür, den Fußboden (braun) anmalen
[die gezeichneten Katzen] wurden ausgeschnitten und ... sauber angemalt [ Storm3,194]
ein zerfallenes Gehöft, dessen Wände innen rosa angemalt waren [ RennKrieg322]
salopp sich anmalensich schminken
Beispiel:
die hat sich aber angemalt!

Thesaurus

Synonymgruppe
anmalen · ↗bemalen · ↗bepinseln · ↗färben · ↗tünchen · ↗übermalen
Synonymgruppe
(sich) schminken · Make-up auflegen  ●  (sich) anmalen  ugs., abwertend · ↗(sich) aufbrezeln  ugs. · ↗(sich) aufdonnern  ugs. · ↗(sich) auftakeln  ugs. · ↗(sich) zurechtmachen  ugs. · Kriegsbemalung auflegen  ugs., scherzhaft-ironisch
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›anmalen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anmalen‹.

Verwendungsbeispiele für ›anmalen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Du kannst die Tiere am Hut anmalen; du löst den Hut vorsichtig aus dem Blatt Papier heraus.
Der Tagesspiegel, 28.10.2002
Während die anderen hitzig debattieren, malt sie sich routiniert gelangweilt für den nächsten Job an.
Süddeutsche Zeitung, 26.09.2001
Wenn du wolltest, konntest du bis ans Ende deiner Tage jede Nacht türkissilbern anmalen.
Venske, Regula: Marthes Vision, Frankfurt am Main: Eichborn Verlag 2006, S. 113
Als Nase kannst du dir einen aufgeschlitzten Tischtennisball rot anmalen und aufsetzen.
Braun, Anne u. Nell, Edith: Man muß sich nur zu helfen wissen, Leipzig: Verl. für die Frau 1971, S. 158
Er schien ähnlich groß und kräftig, trug genauso massige, strohgelbe Haare und hatte sich ebenfalls Lidstriche angemalt.
Rothmann, Ralf: Stier, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1991 [1991], S. 50
Zitationshilfe
„anmalen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anmalen>, abgerufen am 22.01.2021.

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