annageln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungan-na-geln
Wortzerlegungan-1nageln
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. an etw. nageln, festnageln
Beispiele:
ein Brett annageln
ein (Namens)schild, Hufeisen ist an der Tür angenagelt
salopper steht, sitzt wie angenagelt da
sah ich ... ein Seehundsfell zum Trocknen angenagelt [Storm4,18]

Typische Verbindungen zu ›annageln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Fuß nageln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›annageln‹.

Verwendungsbeispiele für ›annageln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Oder er hat Schuhe in der Kurve angenagelt, und wir machten die ganze Jagd zwischendurch.
Der Tagesspiegel, 20.01.2001
Sperrt eure Frauen und Töchter in den Kohlenkeller, nagelt das Geld an.
konkret, 1986
Während sie noch immer angenagelt stand, stand, klebte, hing, als müsse ich sie vom Stamm befreien.
Walser, Martin: Halbzeit, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1997 [1960], S. 294
Nicht ohne Grund war das Pamphlet gerade zu Sankt Martin angenagelt.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Das Gestirn des Paracelsus, München: J.F. Lehmanns 1964 [1921], S. 955
Ebenfalls angenagelt werden die beiden Kopfbretter, die den Kopf der Keile bilden und mit ihrem nach oben überstehenden Teil einen Anschlag für das Rad bilden.
Bernd Käsch, Heimwerker-Handbuch: Wiesbaden: Falken-Verlag Erich Sicker 1968, S. 127
Zitationshilfe
„annageln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/annageln>, abgerufen am 19.02.2020.

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