anpochen

GrammatikVerb
Worttrennungan-po-chen (computergeneriert)
Wortzerlegungan-1pochen
eWDG, 1967

Bedeutung

landschaftlich (an die Tür) pochend Einlass begehren, anklopfen
Beispiele:
(bei jmdm.) bescheiden, leise, zaghaft, ungeduldig anpochen
um Unterkunft anpochen (= nachfragen)

Typische Verbindungen
computergeneriert

pochen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anpochen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ratefreunde kamen auf ihre Kosten, mal pochte das Schicksal an.
Die Zeit, 22.10.1971, Nr. 43
Mit dieser politischen Vergangenheit pochte er im August dieses Jahres nicht vergeblich um eine Stellung an.
Süddeutsche Zeitung, 1995 [1945]
Als nichts erfolgte, pochte er an, mit der Spitze seines gekrümmten Zeigefingers.
Mann, Heinrich: Professor Unrat, Berlin: Aufbau-Verl. 1958 [1905], S. 15
Das Licht, das Branko gesehen hatte, kam aus einem schmalen Fensterschlitz, eine Tür, um anzupochen und einzutreten, sah er nicht.
Held, Kurt: Die rote Zora und ihre Bande, Aarau: Sauerländer 1989 [1941], S. 22
Unduldsam pochte Margaret Thatcher, die britische Premierministerin, auf weitere Einsparungen im Agrarbereich und mahnte gleichzeitig die Verlängerung des britischen Beitragsrabatts an.
Die Zeit, 22.02.1988, Nr. 08
Zitationshilfe
„anpochen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anpochen>, abgerufen am 16.02.2019.

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