anpreisen

GrammatikVerb · pries an, hat angepriesen
Aussprache
Worttrennungan-prei-sen
Wortzerlegungan-1preisen
Wortbildung mit ›anpreisen‹ als Erstglied: ↗Anpreisung
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. lobend empfehlen
Beispiele:
eine Ware, einen Gegenstand anpreisen
etw. als Mittel (gegen eine Krankheit), als Muster, Spezialität anpreisen
salopp etw. wie sauer Bier anpreisen
jmdn. anpreisen
Beispiel:
Die Herren dort sind so gütig gewesen, mich ihm anzupreisen [RaabeWunnigelII 5,54]

Thesaurus

Synonymgruppe
(ein) gutes Wort einlegen (für) · (sich) aussprechen für · (sich) einsetzen (für) · (sich) engagieren (für) · Schützenhilfe leisten · anpreisen · ↗befürworten · dafür sein · ↗eintreten (für) · ↗empfehlen · ↗sekundieren · ↗unterstützen  ●  (sich) aus dem Fenster hängen (für)  fig.
Assoziationen
Synonymgruppe
(die) Werbetrommel rühren · Publicity machen für · Werbung machen · anpreisen · ↗bewerben · ↗promoten · ↗propagieren · ↗umwerben · ↗werben  ●  ↗hochhalten  fig. · Rummel machen um  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Allheilmittel Alternative Fernsehspot Fernsehwerbung Heilmittel Klappentext Marktfrau Marktschreier Produkt Prospekt Reiseführer Sauerbier Schild Schnäppchen Slogan Sonderangebot Spezialität Verkäufer Vorzug Ware Waschmittel Weltneuheit Werbespot Wundermittel lauthals lautstark marktschreierisch preisen unverdrossen vollmundig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anpreisen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei wem genau die 300.000 angepriesenen Bücher verfügbar sind und wie groß das Angebot der einzelnen Läden ist, wurde auf Nachfrage nicht beantwortet.
Die Zeit, 08.03.2013, Nr. 11
Die meisten priesen ihre Waren auf einer Show in Wien an.
Die Welt, 02.06.2003
Er pries sich nicht überschwenglich an, dazu waren seine Sätze viel zu trocken, vor allem viel zu kurz.
Walser, Martin: Ehen in Philippsburg, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1997 [1957], S. 49
Wem die Ware aus der Hand gerissen wird, braucht sie nicht öffentlich anzupreisen.
Reklame-Praxis, 1925, Nr. 10, Bd. 1
Es knitterte wenig, war elastisch und wurde als sehr formbeständig angepriesen.
Tippach-Schneider, Sabine: Das große Lexikon der DDR-Werbung, Berlin: Schwarzkopf & Schwarzkopf 2002, S. 121
Zitationshilfe
„anpreisen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anpreisen>, abgerufen am 26.03.2019.

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