anpreisen

Grammatik Verb · preist an, pries an, hat angepriesen
Aussprache 
Worttrennung an-prei-sen
Wortzerlegung an-1 preisen
Wortbildung  mit ›anpreisen‹ als Erstglied: Anpreisung
eWDG

Bedeutung

etw. lobend empfehlen
Beispiele:
eine Ware, einen Gegenstand anpreisen
etw. als Mittel (gegen eine Krankheit), als Muster, Spezialität anpreisen
saloppetw. wie sauer Bier anpreisen
jmdn. anpreisen
Beispiel:
Die Herren dort sind so gütig gewesen, mich ihm anzupreisen [ RaabeWunnigelII 5,54]

Thesaurus

Synonymgruppe
(ein) gutes Wort einlegen (für) · (sich) aussprechen für · (sich) einsetzen (für) · (sich) engagieren (für) · Schützenhilfe leisten · anpreisen · befürworten · dafür sein · eintreten (für) · empfehlen · sekundieren · unterstützen  ●  (sich) aus dem Fenster hängen (für)  fig.
Synonymgruppe
(die) Werbetrommel rühren · Publicity machen für · Werbung machen · anpreisen · bewerben · promoten · propagieren · umwerben · werben  ●  hochhalten  fig. · Rummel machen um  ugs.
Assoziationen
  • (einer Sache / jemandem) Gutes nachsagen · (für jemanden) lobende Worte finden · (jemandem) ein Lob aussprechen · (jemanden) belobigen (offiziell loben) · (jemanden) lobend erwähnen · (jemanden) würdigen  ●  (jemandem) Beifall klatschen  fig. · (jemanden) loben  Hauptform · (jemanden) lobpreisen  dichterisch · (jemanden) preisen  dichterisch · (jemandem) Anerkennung zollen  geh. · (jemandem) Lob zollen  geh. · (jemanden) benedeien  geh., veraltet, religiös · (jemanden) rühmen  geh. · (sich über jemanden) anerkennend äußern  geh.

Typische Verbindungen zu ›anpreisen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anpreisen‹.

Verwendungsbeispiele für ›anpreisen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei wem genau die 300.000 angepriesenen Bücher verfügbar sind und wie groß das Angebot der einzelnen Läden ist, wurde auf Nachfrage nicht beantwortet. [Die Zeit, 08.03.2013, Nr. 11]
Die interessantere Frage lautet ohnehin anders: Muss eine Bank die angepriesenen Zinsen nicht in jedem Fall gewähren? [Die Zeit, 05.01.2009, Nr. 01]
Wem die Ware aus der Hand gerissen wird, braucht sie nicht öffentlich anzupreisen. [Reklame-Praxis, 1925, Nr. 10, Bd. 1]
Er pries sich nicht überschwenglich an, dazu waren seine Sätze viel zu trocken, vor allem viel zu kurz. [Walser, Martin: Ehen in Philippsburg, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1997 [1957], S. 49]
Endlich kommt auch die Politik auf seine schon so lange angepriesene Idee, auf Dächern sogar ganze Wälder wachsen zu lassen. [Die Zeit, 06.06.1980, Nr. 24]
Zitationshilfe
„anpreisen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anpreisen>.

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