anputzen

GrammatikVerb
Worttrennungan-put-zen
Wortzerlegungan-1putzen
Wortbildung mit ›anputzen‹ als Grundform: ↗Anputz
eWDG, 1967

Bedeutung

landschaftlich jmdn., sich festlich anziehen
Beispiele:
eine Braut, Puppe anputzen
sie haben sich heute, zum Fasching (besonders) angeputzt (= kostümiert)
Gegenwort zu abputzen
Beispiel:
den Weihnachtsbaum anputzen (= den Weihnachtsbaum schmücken)

Typische Verbindungen
computergeneriert

putzen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anputzen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Putzt sie, kämmt sie, zieht sie an, zieht sie wieder aus.
Süddeutsche Zeitung, 02.03.2002
Mädchen machen das, die Jungs putzen Schuhe oder bieten Sesamkringel an.
Süddeutsche Zeitung, 02.09.2002
In der Vorrunde putzte und wischte Walch gegen 6000 Mitbewerber an.
Bild, 06.10.2001
Ich kann mich am Wochentage noch so schön anputzen, wenn die Umgebung nicht mittut, wenn die Sonntagsstille und Feierlichkeit fehlt, ist es eben kein Sonntag.
Schütte, Carl: Willst du erfahren was sich ziemt? In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1934], S. 6690
Wenn die Alten gegen den Arbeitslosenfrust anputzen, gehen Schwein und Mücker auf die graue Straße.
Bild, 16.10.1998
Zitationshilfe
„anputzen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anputzen>, abgerufen am 17.09.2019.

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