anreiben

GrammatikVerb · rieb an, hat angerieben
Aussprache
Worttrennungan-rei-ben (computergeneriert)
Wortzerlegungan-1reiben
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
landschaftlich (ein Streichholz) durch Reiben entzünden
2.
fachsprachlich
a)
(Farbe mit Wasser oder einem Bindemittel) mischen, anrühren
b)
ein mit einem Klebemittel beschichtetes Material auf der zu beklebenden Fläche durch Reiben festdrücken

Typische Verbindungen
computergeneriert

Farbe reiben

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anreiben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie rieb sich hastig, so hastig, daß es mehrmals knickte, ein Streichholz an.
Frisch, Max: Stiller, Rheda-Wiedenbrück: Bertelsmann 1997 [1954], S. 73
Nach einer Weile mußten sie wieder stehenbleiben und ein Streichholz anreiben.
Musil, Robert: Die Verwirrungen des Zöglings Törleß, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1983 [1906], S. 20
In der Malwerkstatt können sie am Silvesterabend lernen, Farben nach alten Rezepten selber anzureiben.
Der Tagesspiegel, 28.12.1999
Aufgerauhtes Eisenblech wird dabei mit Bleiweiß, in Leinölfirnis angerieben, grundiert, ebenso Zinn und Kupfer.
o. A.: Lexikon der Kunst - M. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1992], S. 11055
Dazu wurden meist gleiche Mengen Roggenmehl und Malz mit brühend heißem Wasser angerieben.
Bommer, Sigwald u. Lotzin-Bommer, Lisa: Getreidegerichte aus vollem Korn - gesund, kräftig, billig!, Krailing bei München: Müller 1957 [1941], S. 14
Zitationshilfe
„anreiben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anreiben>, abgerufen am 21.07.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Anregungsmittel
Anregung
Anreger
anregen
Anredepronomen
anreichen
anreichern
Anreicherung
Anreicherungssystem
anreihen