anriechen

GrammatikVerb · roch an, hat angerochen
Aussprache
Worttrennungan-rie-chen
Wortzerlegungan-1riechen
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
an etw. riechen, etw. beriechen
Beispiel:
der Hund roch den Knochen an
2.
jmdm. etw. am Geruch anmerken
Beispiele:
man riecht ihm an, dass er viel getrunken hat
dieser Sohn eines Käseverkäufers, dem man seine Herkunft anriecht [H. Mann3,113]

Typische Verbindungen
computergeneriert

riechen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anriechen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir krabbeln dann durch den Wagen und riechen die Teile einzeln an.
Die Zeit, 16.12.2002, Nr. 50
Aber ich rieche es dem Rotzbuben an, daß er begabt ist.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 242
Man riecht das solchen Poemen gleich an, daß sie nur eine Ermahnung in Versen sind, und nun wirken sie nicht.
Tucholsky, Kurt: Politische Couplets. In: Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1919]
Dezent wie Oberkellner treten sie an diejenigen heran, die sie als unsichere Kantonisten ansehen und anriechen.
Die Zeit, 07.10.1966, Nr. 41
Nachdem sie aufgelegt hatten, roch der Gesprächspartner Lunte und rief die Auskunft an.
Süddeutsche Zeitung, 29.12.1994
Zitationshilfe
„anriechen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anriechen>, abgerufen am 22.07.2019.

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