ansäuseln

GrammatikVerb
Worttrennungan-säu-seln
Wortzerlegungan-1säuseln
Wortbildung mit ›ansäuseln‹ als Grundform: ↗angesäuselt
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
salopp
a)
gewinnend ansprechen
b)
anherrschen, grob anfahren
2.
umgangssprachlich sich [Dativ] einen ansäuseln (= sich (leicht) betrinken)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist noch nicht einmal Mittag, aber sie sind schon ziemlich angesäuselt, tuscheln untereinander, um dann grölend zu lachen.
Die Zeit, 29.06.1998, Nr. 26
Und Tony, leicht angesäuselt, war nach Hause gegangen und nicht an den Arbeitsplatz zurückgekehrt.
Bild, 16.10.1999
Stark angesäuselt waren er und seine 23-jährige Bekannte am Nachmittag in der Fernpaßstraße in Richtung Westpark unterwegs.
Süddeutsche Zeitung, 03.06.2002
Der setzte sich grundsätzlich nicht angesäuselt hinters Steuer!
Nadolny, Sten: Selim oder Die Gabe der Rede, München: Piper 1997 [1990], S. 609
Zitationshilfe
„ansäuseln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ansäuseln>, abgerufen am 21.03.2019.

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