ansaufen

GrammatikVerb · reflexivsäuft sich an, soff sich an, hat sich angesoffen
Aussprache
Worttrennungan-sau-fen
Wortzerlegungan-1saufen
eWDG, 1967

Bedeutung

salopp, derb sich einen ansaufensich einen Rausch antrinken
Beispiele:
Sauf dir nicht wieder einen an [BredelSöhne101]
Er soff sich ... an jenem Sonntag einen Brandrausch an [O. M. GrafUnruhe232]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Rausch saufen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›ansaufen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei einem fischenden Bauern, leicht angesoffen, unzuverlässig, schwer dreckig, wie da alles ist.
Tucholsky, Kurt: An Hedwig Müller, 29.03.1934. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1934], S. 9672
Also keiner dürfte sie gut finden, auch nicht in angesoffenem Zustand.
Die Zeit, 03.07.1987, Nr. 28
Heute muss man Akkord arbeiten, und wenn man da angesoffen ist, ist das lebensgefährlich.
Süddeutsche Zeitung, 28.03.2003
An dem Abend führt es bis zu einer Erstarrung, aber danach wird er weiter Bananen fressen, sich einen ansaufen und irgendwie den Tag überstehen.
Süddeutsche Zeitung, 14.04.2004
Der Torwart bekam es in der Kabine mit, soff sich einen an - und musste später betrunken ins Flugzeug geführt werden.
Bild, 01.10.2004
Zitationshilfe
„ansaufen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ansaufen>, abgerufen am 13.12.2019.

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