anschielen

GrammatikVerb
Worttrennungan-schie-len (computergeneriert)
Wortzerlegungan-1schielen
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdn. schielend ansehen
umgangssprachlich jmdn. von der Seite, unbemerkt ansehen
Beispiele:
jmdn. ängstlich, misstrauisch, feindselig anschielen
Sie ... schielte nur mit einem raschen, finsteren Blick von unten herauf die Herrin an [ViebigTägl. Brot368]

Typische Verbindungen
computergeneriert

schielen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anschielen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So beginnt der Roman, der gleichsam Original und Kopie in einem ist und den Leser durchweg anschielt.
Die Zeit, 25.01.2010, Nr. 04
Der Angeredete schielte Carl Brenten von der Seite an und erwiderte nichts.
Bredel, Willi: Die Väter. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelausgaben, Bd. 7, Berlin: Aufbau-Verl. 1973 [1946], S. 135
Er zeichnete zwei genau gleiche Männer, auf ganz gleichen Baumstümpfen hockend, sich einander mit den gleichen heftigen, wüsten, sonderbar verdrehten Augen listig anschielend.
Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 459
Sie schielen sich vorsichtig an.
Süddeutsche Zeitung, 30.09.1999
Er schielte sie von unten an.
Frapan, Ilse: Arbeit. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1903], S. 5354
Zitationshilfe
„anschielen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anschielen>, abgerufen am 10.12.2019.

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