anschnorren

GrammatikVerb
Worttrennungan-schnor-ren
Wortzerlegungan-1schnorren
eWDG, 1967

Bedeutung

landschaftlich, salopp, abwertend jmdn. um etw. anbetteln
Beispiele:
jmdn. um eine Zigarette anschnorren
jetzt kann ich ... diese Krämer um tausend Pfund anschnorren [BrechtDreigroschenroman213]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Passant Zigarette schnorren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anschnorren‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der hat sich einfach nicht merken können, dass wir hier wohnen und dass es doch blöd ist, uns immer wieder anzuschnorren.
Der Tagesspiegel, 05.02.2003
Von hinten kommen ab und zu noch welche, die uns anschnorren oder beklauen wollen.
Die Zeit, 11.03.1994, Nr. 11
Ich ging, und er schnorrte finster und entschlossen andere Passanten an.
Süddeutsche Zeitung, 20.12.2000
Christian R. wurde von Florian H. um Geld angeschnorrt, rückte aber keine Mark heraus.
Bild, 31.01.2000
Nun blickte er mit hungrigen Augen auf Kodaks Zigarette, aber es war nicht üblich unter den Kavalieren des Herren-Clubs, sich gegenseitig um Zigaretten anzuschnorren.
Salomon, Ernst von: Der Fragebogen, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1961 [1951], S. 1071
Zitationshilfe
„anschnorren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anschnorren>, abgerufen am 23.07.2019.

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