anschwellen

GrammatikVerb · schwillt an, schwoll an, ist angeschwollen
Aussprache
Worttrennungan-schwel-len (computergeneriert)
Wortzerlegungan-1schwellen1
Wortbildung mit ›anschwellen‹ als Erstglied: ↗Anschwellung
eWDG, 1967

Bedeutung

an Umfang zunehmen, schwellen
Gegenwort zu abschwellen
Beispiele:
die Adern auf seiner Stirn schwollen an
die Füße waren angeschwollen
die Knospen schwellen an
das Hochwasser, die Gewalt des Sturmes schwillt an
die Arbeit schwoll von Tag zu Tag mehr an
der Aktenberg schwillt an
der Banknotenumlauf war angeschwollen
übertragen
Beispiele:
die Stimme, Musik, der Lärm, Donner schwillt an
das Geheul der Sirene schien anzuschwellen
So aber schwillt ständischer Dünkel zum Größenwahn an [TucholskyDeutschland13]

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) füllen · anschwellen · ↗bauschen · ↗wölben
Synonymgruppe
anschwellen · ↗ansteigen · ↗anwachsen · ↗emporsteigen · größer werden · ↗vermehren  ●  ↗zunehmen  Hauptform · ↗klettern  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ader Bach Besucherstrom Chor Flut Fluß Flüchtlingsstrom Gelenk Halsschlagader Jubel Knie Knöchel Lautstärke Lymphknoten Lärm Lärmpegel Murren Orkan Protestwelle Regenfall Schleimhaut Stimmengewirr Strom Zustrom bedrohlich gewaltig lawinenartig röten schmerzen schwellen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anschwellen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Während der Belastung schwillt der Fuß an, und die Zehen stoßen beim Laufen geringfügig vorne im Schuh an.
Die Welt, 20.04.2005
Je stärker das Defizit anschwoll, desto mehr geriet der Dollar unter Druck.
Süddeutsche Zeitung, 23.02.1998
Das Buch schwoll von 9 auf schließlich 20 Bände an.
Schulze, Friedrich: Der Deutsche Buchhandel und die geistigen Strömungen der letzten hundert Jahre. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1925], S. 8824
Das Säuseln in meinem Ohr schwoll an, es sprudelte und schäumte.
Franck, Julia: Lagerfeuer, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2003, S. 265
Die Nase schwoll an, breit und klobig, dann zerriß sie.
Hein, Christoph: Horns Ende, Hamburg: Luchterhand 1987 [1985], S. 86
Zitationshilfe
„anschwellen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anschwellen#1>, abgerufen am 20.11.2019.

Weitere Informationen …

anschwellen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungan-schwel-len (computergeneriert)
Wortzerlegungan-1schwellen2
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. schwellen lassen
Beispiele:
der Wind schwellt die Segel an
der Regen hat den Bach angeschwellt
übertragen
Beispiel:
alle näheren Umstände, die ... den Fall zum Skandal anschwellten (= ausweiteten) [A. ZweigGrischa153]

Thesaurus

Synonymgruppe
(sich) füllen · anschwellen · ↗bauschen · ↗wölben
Synonymgruppe
anschwellen · ↗ansteigen · ↗anwachsen · ↗emporsteigen · größer werden · ↗vermehren  ●  ↗zunehmen  Hauptform · ↗klettern  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ader Bach Besucherstrom Chor Flut Fluß Flüchtlingsstrom Gelenk Halsschlagader Jubel Knie Knöchel Lautstärke Lymphknoten Lärm Lärmpegel Murren Orkan Protestwelle Regenfall Schleimhaut Stimmengewirr Strom Zustrom bedrohlich gewaltig lawinenartig röten schmerzen schwellen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anschwellen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Während der Belastung schwillt der Fuß an, und die Zehen stoßen beim Laufen geringfügig vorne im Schuh an.
Die Welt, 20.04.2005
Je stärker das Defizit anschwoll, desto mehr geriet der Dollar unter Druck.
Süddeutsche Zeitung, 23.02.1998
Das Buch schwoll von 9 auf schließlich 20 Bände an.
Schulze, Friedrich: Der Deutsche Buchhandel und die geistigen Strömungen der letzten hundert Jahre. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Geschichte des deutschen Buchwesens, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1925], S. 8824
Das Säuseln in meinem Ohr schwoll an, es sprudelte und schäumte.
Franck, Julia: Lagerfeuer, Köln: DuMont Literatur und Kunst Verlag 2003, S. 265
Die Nase schwoll an, breit und klobig, dann zerriß sie.
Hein, Christoph: Horns Ende, Hamburg: Luchterhand 1987 [1985], S. 86
Zitationshilfe
„anschwellen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anschwellen#2>, abgerufen am 20.11.2019.

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