anstauen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung an-stau-en
Wortzerlegung an-1stauen

Bedeutungsübersicht+

  1. etw. stauen, aufhalten
    1. ⟨sich anstauen⟩ sich übermäßig ansammeln
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. stauen, aufhalten
Beispiele:
Wasser, den Druck anstauen
der Damm soll den Fluss anstauen
sich anstauensich übermäßig ansammeln
Beispiel:
das Eis staut sich an
bildlich
Beispiel:
die Menschenmassen, Autos stauten sich an
übertragen
Beispiele:
Wut, Ärger hat sich in ihm angestaut
jahrelang angestauter Groll

Typische Verbindungen zu ›anstauen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anstauen‹.

Verwendungsbeispiele für ›anstauen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Sport staut sich manches an, reagiert sich freilich manches auch ab.
Die Zeit, 08.07.1988, Nr. 28
Vor allem muß erzählt werden, was sich da eigentlich so angestaut hat.
Süddeutsche Zeitung, 02.09.1995
Wenn die Menschen in dieser Stadt freundlicher miteinander umgingen, würden sich nicht so viele Aggressionen anstauen.
Bild, 18.01.2005
Man staut dann das Wasser höher an und läßt es rasch abfließen.
o. A.: Ratgeber für den Feingemüsebau im Freiland, Berlin: VEB Dt. Landwirtschaftsverl 1962, S. 219
Die Sowjets schieben sich weiter an Zoppot heran, wo sich 30000 Flüchtlinge angestaut haben.
o. A.: 1945. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 17289
Zitationshilfe
„anstauen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anstauen>, abgerufen am 30.11.2020.

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