anstaunen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungan-stau-nen (computergeneriert)
Wortzerlegungan-1staunen
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdn., etw. staunend betrachten
Beispiele:
jmdn. neugierig, mit ängstlichen Augen, wie ein Naturwunder anstaunen
salopp jmdn. wie ein Wundertier anstaunen
alte Kulturdenkmäler anstaunen
um die durchfahrenden Schnellzüge anzustaunen [BrochDie Schuldlosen37]
übertragen etw. voller Staunen bewundern
Beispiel:
große Taten, Leistungen, Errungenschaften anstaunen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Besucher Wunder bewundern staunen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anstaunen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wo kann man noch imponieren, wo wird man noch angestaunt?
Die Zeit, 30.10.1964, Nr. 44
Man darf sie anstaunen, aber sie wird zum parasitären Luxus, sofern man sie sich nicht leisten kann.
Die Welt, 08.09.2000
Wie plötzlich befreit von einem tödlichen Banne staunte die Geliebte ihn glückselig an.
Ebner-Eschenbach, Marie von: Agave. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1903], S. 5799
Entzückt staunten wir die aufgefrischten Häuser und die bunten Girlanden an.
Bischoff, Charitas: Bilder aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 21584
Er packte ihn liebevoll aus, hing ihn über die Anrichte, staunte ihn dankbar an.
Knef, Hildegard: Der geschenkte Gaul, Berlin: Ullstein 1999 [1970], S. 108
Zitationshilfe
„anstaunen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anstaunen>, abgerufen am 17.10.2019.

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