anstemmen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungan-stem-men (computergeneriert)
Wortzerlegungan-1stemmen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw., sich gegen etw. stemmen
Beispiele:
das Knie, den Ellenbogen, die Schultern (gegen etw.) anstemmen
Versuche, mit dem rechten Fuße sich wo anzustemmen und sich so ins Fenster zu schwingen [Anzengr.KreuzelschreiberII 12]

Typische Verbindungen
computergeneriert

stemmen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anstemmen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er wird sich verzweifelt dagegen anstemmen, aber es ist wie vernagelt.
Süddeutsche Zeitung, 10.08.2002
Sie schienen leise hin und her zu zittern und sich aufzubauschen, als wenn dahinter jemand stände, der sich gegen sie anstemmte, um sie zu zerreißen.
Heym, Georg: Der Dieb. In: Deutsche Literatur, Berlin: Directmedia Publ. 1998 [1911], S. 10736
Was hilft es, sich gegen einen Bergrutsch oder gegen ein Erdbeben anzustemmen.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 04.03.1911
Alle Literatur ist insofern utopisch, als sie sich anstemmt, mit Ernst Bloch zu sprechen, „gegen die härteste Nicht-Utopie“, gegen den Tod.
Die Zeit, 14.10.1983, Nr. 42
Der deutsche Theologe Rupert von Deutz († 1130) stemmt sich in seinen zahlreichen, noch nicht genügend gewürdigten Werken gegen die Scholastik an.
Schröder, W. J.: Mittelalterliche Literatur. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 12160
Zitationshilfe
„anstemmen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anstemmen>, abgerufen am 20.10.2019.

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