Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

anthropomorph

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung an-thro-po-morph · anth-ro-po-morph
Wortzerlegung anthropo- -morph
Wortbildung  mit ›anthropomorph‹ als Erstglied: anthropomorphisch · anthropomorphisieren

Thesaurus

Synonymgruppe
anthropomorph · von menschlicher Gestalt

Typische Verbindungen zu ›anthropomorph‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anthropomorph‹.

Verwendungsbeispiele für ›anthropomorph‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir haben es zu tun mit einer Deutung des Seins durch anthropomorphe Begriffe. [Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 1: Altertum und Mittelalter. In: Mathias Bertram (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1948], S. 2481]
Was aber das Wahlrecht für Hunde betrifft, so könnte man es anthropomorph mit achtzehn beginnen lassen. [Die Zeit, 21.06.2012, Nr. 25]
Die Philosophie beginnt mit der Kritik an dem anthropomorphen, polytheistischen Charakter der Religion. [Anz, W.: Ewigkeit. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 2836]
Sollte dieses Versagen nicht tiefer begründet sein als in einem physiologischen Manko, einem anthropomorphen Defekt? [Harig, Ludwig: Ordnung ist das ganze Leben, München u. a.: Hanser 1987 [1986], S. 197]
Der anthropomorphe Charakter dieser Vorstellung, die sich gewöhnlich mit derjenigen des »persönlichen Gottes« eng verknüpft, liegt auf der Hand. [Haeckel, Ernst: Die Welträtsel, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1899], S. 34367]
Zitationshilfe
„anthropomorph“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anthropomorph>.

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