antiintellektuell

GrammatikAdjektiv
Worttrennungan-ti-in-tel-lek-tu-ell (computergeneriert)
Wortzerlegunganti-intellektuell
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

gegen den Intellekt gerichtet

Typische Verbindungen
computergeneriert

Affekt Ressentiment Tendenz antisemitisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›antiintellektuell‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber das liefert einem nicht das moralische Alibi, sich so kokett antiintellektuell zu zieren.
Der Tagesspiegel, 03.03.2005
Zwar hat die Front nicht selbst die antiintellektuellen und fremdenfeindlichen Losungen ausgegeben.
Die Zeit, 19.02.1990, Nr. 08
So entwickelten sich Kräfte der alten Jugendbewegung antiintellektuell und emotional.
Die Zeit, 23.04.1971, Nr. 17
Im öffentlichen Raum herrsche ein "antiintellektueller Pragmatismus", eine bewusstlose "Ideologie des Agierens".
Süddeutsche Zeitung, 08.09.2001
Bill Clinton, der charakterlose Yale-Winkeladvokat, trage Schuld an dieser antiintellektuellen Selbstbescheidung.
Die Welt, 13.12.1999
Zitationshilfe
„antiintellektuell“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/antiintellektuell>, abgerufen am 22.05.2019.

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