antikisierend

Grammatik partizipiales Adjektiv
Worttrennung an-ti-ki-sie-rend
Herkunft Französisch
Grundform antikisieren
eWDG, 1967

Bedeutung

antike Formen nachahmend
Beispiele:
ein antikisierendes Versmaß
ein antikisierender Stoff
er war bewusst antikisierend

Typische Verbindungen zu ›antikisierend‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›antikisierend‹.

Verwendungsbeispiele für ›antikisierend‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist doch alles, alles in eine fast antikisierende Distanz entrückt.
Die Zeit, 10.03.1999, Nr. 10
Während der antikisierenden Produktionsperiode ging die Herstellung von S. merkbar zurück.
o. A.: Lexikon der Kunst - S. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 8400
Daneben wird ein antikisierendes System der Taktarten errichtet, das sich auf die alten rhythmischen Genera stützen möchte.
Dürr, Walther u. Gerstenberg, Walter: Rhythmus. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1963], S. 33171
Antikisierende Vorurteile haben uns gehindert, die eigentlich abendländische Zahl als solche in neuer Weise zu bezeichnen.
Spengler, Oswald: Der Untergang des Abendlandes, München: Beck 1929 [1918], S. 95
Da Grünbein sich seit mehr als zehn Jahren dem antikisierenden Vers widmet, liegt ihm das Provinzielle fern.
Die Welt, 24.12.2005
Zitationshilfe
„antikisierend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/antikisierend>, abgerufen am 26.09.2020.

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