anwanzen

Worttrennungan-wan-zen (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

salopp sich einschmeicheln, aufdrängen

Typische Verbindungen
computergeneriert

wanzen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anwanzen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das ist nichts als ein ungeheuer plumper Versuch, sich bei unseren Politikern anzuwanzen.
Süddeutsche Zeitung, 02.02.1996
Zu den Neologismen dieses Jahres gehören die Wörter anwanzen und aufbrezeln.
Die Welt, 31.08.2004
Aber einer, der sich beim Publikum anwanzt, ist der Toni Berger nicht.
Süddeutsche Zeitung, 27.03.2001
Er möchte nicht länger als einer gelten, der sich billig an den Zeitgeist anwanzt und daher nicht ernst genommen werden kann.
Die Zeit, 04.04.1997, Nr. 15
Und auch hier ist die Verteidigung einer Bewegung, an die man sich wegen "wirklich und praktisch" anwanzt, gepaart mit Distanz.
o. A.: ENTLARVT!ENTLARVT! In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1982]
Zitationshilfe
„anwanzen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anwanzen>, abgerufen am 23.02.2019.

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