anzeichnen

GrammatikVerb · zeichnet an, zeichnete an, hat angezeichnet
Aussprache
Worttrennungan-zeich-nen
Wortzerlegungan-1zeichnen
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
etw. an eine senkrechte Fläche zeichnen, anmalen
Beispiel:
ein Dreieck, einen Grundriss, eine Skizze (an die Wandtafel) anzeichnen
2.
etw. durch ein Zeichen kenntlich machen
Beispiele:
sich [Dativ] eine Stelle im Buch anzeichnen
Holz, Bäume (zum Fällen) anzeichnen
In den [auf dem Messtischblatt] angezeichneten Orten liegt der Gegner [UhsePatrioten1,471]

Typische Verbindungen zu ›anzeichnen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

zeichnen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›anzeichnen‹.

Verwendungsbeispiele für ›anzeichnen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er besaß einen Stadtplan, auf dem seine Route genau angezeichnet war.
Die Zeit, 08.11.1985, Nr. 46
Wenn Sie aber umblättern, werden Sie eine Stelle finden, die angezeichnet ist.
o. A.: Einhundertvierter Tag. Mittwoch, 10. April 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 17547
Somit zeichnet sich hier bereits der Beginn einer Abnutzungsschlacht an.
o. A.: 1942. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1983], S. 15900
Ein Trichter neben dem anderen zeichnet noch die Spuren deutlich an.
Brief von Gefreiter H. B. vom 24.5.1940. In: Ortwin Buchbender u. Reinhold Sterz (Hgg.), Das andere Gesicht des Krieges, München: Beck, 1982, S. 48
Oder man geht zur Tafel, die natürlich sauber sein muss, und zeichnet etwas an.
Süddeutsche Zeitung, 05.10.2002
Zitationshilfe
„anzeichnen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/anzeichnen>, abgerufen am 29.02.2020.

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