arbeiten

GrammatikVerb · arbeitete, hat gearbeitet
Aussprache
Worttrennungar-bei-ten (computergeneriert)
Wortbildung mit ›arbeiten‹ als Letztglied: ↗abarbeiten · ↗anarbeiten · ↗aufarbeiten · ↗ausarbeiten · ↗drauflosarbeiten · ↗durcharbeiten · ↗einarbeiten · ↗emporarbeiten · ↗entgegenarbeiten · ↗freiarbeiten · ↗handarbeiten · ↗heranarbeiten · ↗heraufarbeiten · ↗herausarbeiten · ↗herumarbeiten · ↗hervorarbeiten · ↗hinanarbeiten · ↗hinaufarbeiten · ↗hindurcharbeiten · ↗hineinarbeiten · ↗hocharbeiten · ↗kaputtarbeiten · ↗losarbeiten · ↗mitarbeiten · ↗nacharbeiten · ↗totarbeiten · ↗umarbeiten · ↗verarbeiten · ↗vorarbeiten · ↗vorausarbeiten · ↗vorwärtsarbeiten · ↗wegarbeiten · ↗weiterarbeiten · ↗wettarbeiten · ↗zuarbeiten · ↗zusammenarbeiten · ↗überarbeiten
 ·  mit ›arbeiten‹ als Grundform: ↗bearbeiten · ↗erarbeiten · ↗zerarbeiten
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
(körperlich, geistig) Arbeit leisten, (produktiv) tätig sein
Beispiele:
fleißig, eifrig, emsig, unermüdlich, unverdrossen, beharrlich, gern, ernsthaft, ruhig, sachlich, diszipliniert, begeistert, aktiv, intensiv, sorgfältig, gewissenhaft, zäh, fieberhaft, verbissen, schnell, zügig, flott, flink, angestrengt, angespannt, rastlos, unablässig, schwer, hart, schlecht, flüchtig, liederlich, nachlässig, unlustig, langsam arbeiten
umgangssprachlich tüchtig arbeiten
mit (großer) Hingabe, unter Druck, bis zur Erschöpfung, über seine Kräfte arbeiten
umgangssprachlich sie arbeitet für zwei, mit Feuereifer, mit Hochdruck, im Schweiße ihres Angesichts
salopp sie arbeitet wie ein Pferd
salopp, derb sie arbeitet wie ein Vieh
er hat sein Leben lang nur gearbeitet
wissenschaftlich, mit der Feder, Hand, dem Computer arbeiten
stehend, hockend arbeiten
umsonst, vergeblich, erfolgreich, rationell, rentabel, produktiv arbeiten
ich möchte ungestört arbeiten
ich brauche Ruhe zum Arbeiten
jmdn. am Arbeiten hindern
er ist unfähig zu arbeiten
er ist an selbständiges, systematisches Arbeiten gewöhnt
er braucht nicht zu arbeiten
sie muss (erst einmal) regelrecht, rechtschaffen arbeiten lernen
kurz, halb, voll, acht Stunden, mit Überstunden, ohne Pause, zuviel, bis (tief) in die Nacht (hinein), den ganzen Tag (über), Tag und Nacht, bei Nacht arbeiten
am Sonntag wird nicht gearbeitet
schwarz arbeiten
an der frischen Luft, auf dem Bau, Feld, im Haus, zu Hause, in einem Büro, Institut, hinter verschlossenen Türen, bei künstlichem Licht, unter Tage (als Steiger) arbeiten
der arbeitende Mensch
die arbeitende Bevölkerung
sprichwörtlich bete und arbeite!
mit Präposition
in Verbindung mit »an«
Beispiele:
an einem Schuh, Kleid, Ring, Bild, Buch, Gedicht, Entwurf, Plan arbeiten
an der Hebung des allgemeinen Lebensstandards arbeiten
daran arbeite ich schon lange
an sich (selbst) arbeiten (= sich selbst erziehen)
in Verbindung mit »auf«
Beispiel:
auf Bestellung, Vorrat, lange Sicht arbeiten
in Verbindung mit »für«
Beispiele:
(nur) für bares Geld, für den Bedarf arbeiten
für eine Prüfung arbeiten (= sich darauf vorbereiten)
für sich (ganz allein), für jmdn. arbeiten
jmdn. für sich arbeiten lassen
in Verbindung mit »gegen«
Beispiele:
gegen jmdn., eine Regierung arbeiten
gegen Barzahlung, gegen Kost und Logis arbeiten (= für Barzahlung, für Kost und Logis arbeiten)
in Verbindung mit »in«, »im«
Beispiele:
der Bildhauer arbeitet in Ton, Marmor
in einer bestimmten Branche arbeiten
im Tagelohn, Akkord arbeiten
sich, einander in die Hand, Hände arbeiten (= sich zuarbeiten)
in einem besonderen Geiste arbeiten
Außerdem arbeite ich auch in Schachaufgaben und Rösselsprung (= auf dem Gebiet von Schachaufgaben und Rösselsprung) [WerfelAbituriententag20]
in Verbindung mit »mit«
Beispiel:
mit Verlust arbeiten
in Verbindung mit »nach«
Beispiele:
nach der Vorlage, einem Modell arbeiten
nach einem bestimmten System, Schema arbeiten
in Verbindung mit »über«
Beispiele:
über einen Dichter, über Penicillin arbeiten
er arbeitet darüber Tag und Nacht
in Verbindung mit »um«
Beispiele:
um Geld, Lohn arbeiten
ums tägliche Brot arbeiten
in Verbindung mit »unter«
Beispiel:
unter einem Motto, einem Pseudonym arbeiten
2.
übertragen in regelmäßiger Bewegung, Tätigkeit sein
Beispiele:
die Lunge, das Herz arbeitet (normal)
die Brust arbeitet (= hebt und senkt sich)
die Muskeln, Kiefer arbeiten
die Gedanken arbeiten (in jmdm.)
ein langsam arbeitendes Hirn
es arbeitet in jmdm.
die Maschine, der Motor arbeitet (= läuft) präzis, tadellos, einwandfrei
das Schiff arbeitet (= stampft) bei hohem Seegang
Geld arbeitet (= trägt Zinsen)
sein Geld arbeiten lassen
Holz, Beton arbeitet (= verzieht sich)
Teig arbeitet (= geht auf)
Most, Bier arbeitet (= gärt)
Naturkräfte arbeiten am Felsen
der Vulkan arbeitet (= ist in Tätigkeit)
im Erdboden arbeitet es
die Zeit arbeitet für jmdn. (= verändert etw. zu jmds. Gunsten)
Sein mühevoll, doch gut arbeitender Verstand [Feuchtw.Füchse171]
Ein tiefer Groll schien in ihm zu arbeiten [MusilMann643]
während es ihm in Kopf und Herzen arbeitete [Storm3,60]
In Napoleon Fischers Gesicht begann es zu arbeiten [H. MannUntertan4,256]
das Arbeiten der Käfer in den Baumrinden [Storm1,109]
ein Specht arbeitete an einer hohen Eiche [RaabeII 2,121]
wenn ... die Schraube [des Schiffes] wie im Krampf außerhalb des Wassers arbeitete (= sich drehte) [Th. MannKröger9,254]
und sogar andere Glocken zu arbeiten (= zu läuten) begannen [KafkaSchloß370]
Häuser, in denen der Typhus und die Ruhr gearbeitet (= gewütet) [A. ZweigGrischa393]
ob auch Wetter und Sonnenschein daran [an dem Schloß] arbeite [StifterHochwald1,71]
3.
etw. herstellen, produzieren
Beispiele:
was arbeitest du da?
ich arbeite (mir) eine (Filet)decke, ein Kleid
bei welchem Schneider lassen Sie arbeiten? (= bei welchem Schneider lassen Sie Ihre Garderobe anfertigen?)
ein auf Pelz, auf Taille gearbeiteter Mantel
ein Armband in Gold arbeiten lassen
Schuhe, Möbel arbeiten
der Eichenschrank ist für die Dauer gearbeitet
ein sauber, gut gearbeitetes Stück
ein plump, roh gearbeiteter Schlüssel
es [das Dichtwerk] war ein wertvoll gearbeitetes Ding [Th. MannKröger9,223]
Drinnen legen sie [wilde Bienen und Wespen] ihre Eier und arbeiten Wachs und wilden Honig [LuxemburgBriefe41]
4.
sich müde arbeitensich mühen, abmühen
Beispiele:
salopp sich zu Tode, tot, zuschanden arbeiten
salopp er wird sich dabei nicht krank arbeiten (= sich nicht überanstrengen)
es arbeitet sich schlecht, schwer bei dem Lärm
Dann hat er angefangen, sich warm zu arbeiten [WelkGrambauer56]
sich durch etw. arbeitensich durch etw. hindurchkämpfen, hindurchwinden
Beispiele:
sich durch den Schnee, Urwald, das Gebüsch, Gedränge, ins Freie arbeiten
er arbeitete sich immer tiefer, höher
er hat sich (von kleinen Anfängen) in die Höhe gearbeitet (= seine wirtschaftliche Lage immer mehr verbessert)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Arbeit · arbeiten · arbeitsam · arbeitslos · Arbeitslosigkeit · Arbeitsteilung
Arbeit f. ‘zweckgerichtete körperliche und geistige Tätigkeit des Menschen, Produkt dieser Tätigkeit, Werk’, ahd. arbeit f., arbeiti n. ‘Mühsal, Plage, Anstrengung, Ertrag der Arbeit’ (8. Jh.), mhd. ar(e)beit f. n., asächs. arƀed, arƀid f., arƀedi n., mnd. arbēt m. n. f. (daraus schwed. arbete und dän. arbejde), mnl. arbeit m. f., nl. arbeid m., aengl. earfoþe, earfeþe n., anord. erfiði n., got. arbaiþs f. lassen sich, soweit es das ursprüngliche (mehrfach zu einem neutralen Stamm umgebildete) Femininum betrifft, zurückführen auf germ. *arƀējiðiz ‘Mühsal’, das als Abstraktbildung zu einem untergegangenen germ. ēn-Verb *arƀējō ‘bin verwaistes und daher aus Not zu harter Arbeit gezwungenes Kind’ angesehen werden kann. Damit ist eine Verbindung zu ie. *orbh- ‘verwaist, Waise’ (s. ↗Erbe) hergestellt, von dem sich vermutlich auch ↗arm (s. d.) herleitet sowie außerhalb des Germ. aslaw. rabъ ‘Knecht, Diener, Sklave’, rabota ‘Knechtschaft, Sklaverei’, russ. rabóta (работа) ‘Arbeit’ (s. ↗Roboter). Die Ausgangsbedeutung der germ. Bildung ‘schwere körperliche Anstrengung, Mühsal’ reicht bis ins Nhd. (zuweilen durch Zusammensetzungen wie Mords-, Riesenarbeit veranschaulicht); im Mhd. tritt der Begriff ‘Mühsal, Not, die man leidet oder freiwillig übernimmt’ besonders hervor. Danach tritt der Sinn von ‘mühseliger, qualvoller Tätigkeit’ zurück, und Arbeit erstreckt sich auf jede zweckgerichtete, zunächst körperliche, später auch geistige Tätigkeit des Menschen. Die positive Bewertung der Arbeit (zuerst bei Luther) vollzieht sich unter dem Einfluß des aufsteigenden Bürgertums und der zunehmenden Entwicklung kapitalistischer Produktionsverhältnisse. Sie entspricht der wachsenden Erkenntnis von der Rolle und Bedeutung der menschlichen Arbeit für die Entwicklung der Gesellschaft. Marx und Engels schließlich bestimmen sie als “eine von allen Gesellschaftsformen unabhängige Existenzbedingung des Menschen”. Der daneben bestehende konkrete Sinn (‘Produkt der Tätigkeit’), im Ahd. vereinzelt schon angedeutet, entwickelt sich vollends im Nhd. Vom Substantiv abgeleitet arbeiten Vb. ‘Arbeit leisten, tätig sein’, ahd. arbeiten (arbeitōn nur im Frk. belegt) ‘plagen, bedrängen, sich abmühen’ (9. Jh.), mhd. ar(e)beiten, mnd. arbēden (daraus schwed. arbeta, dän. arbejde entlehnt), mnl. arbeiden, arbeiten, nl. arbeiden, anord. erfiða, got. arbaidjan. arbeitsam Adj. ‘fleißig, emsig, arbeitswillig’, ahd. (8. Jh.), mhd. arbeitsam ‘mühsam, beschwerlich, leidvoll’, auch mit Übergang zu ‘fleißig, arbeitswillig’; vgl. asächs. arƀetsam, mnd. arbētsam, mnl. arbeitsam, nl. arbeidzaam. arbeitslos Adj. ‘trotz Arbeitsfähigkeit und Bereitschaft ohne berufliche Arbeit, ohne Erwerbsmöglichkeit’ (2. Hälfte 18. Jh., vereinzelt schon im 16. Jh.), älter in der Bedeutung ‘ohne Anstrengung, mühelos’ (Anfang 16. Jh. bis 19 Jh.); dazu Arbeitslosigkeit f. ‘Mangel an Erwerbsmöglichkeit’ (1. Hälfte 19. Jh.), älter ‘Untätigkeit’ (Ende 18. Jh.). Arbeitsteilung f. ‘Trennung und Verselbständigung verschiedener Arbeiten im Produktionsprozeß’; engl. division of labour (von A. Smith 1776 geprägt) wird im Dt. zuerst mit Verteilung der Arbeit (1776) und Teilung der Arbeit(en) (1796), dann (1808) mit dem Kompositum Arbeitsteilung wiedergegeben. Während Smith und seine Nachfolger Arbeitsteilung vorwiegend unter dem Aspekt betrachten, mehr Waren mit demselben Quantum Arbeit zu produzieren, stellt Marx dieser manufakturmäßigen Arbeitsteilung die gesellschaftliche Arbeitsteilung (1867) gegenüber.

Thesaurus

Synonymgruppe
arbeiten · ↗funktionieren
Unterbegriffe
  • an sein · in Betrieb sein (Maschine) · ↗laufen
Synonymgruppe
(sich) betätigen (als) · tätig sein · ↗werken · ↗wirken  ●  arbeiten  Hauptform · ↗schaffen  ugs., schwäbisch
Unterbegriffe
  • (sich) (mächtig) ins Geschirr legen · (sich) (mächtig) ins Zeug legen · arbeiten wie ein Pferd · bis zur Erschöpfung arbeiten · ↗rackern · schwer arbeiten · viel arbeiten · ↗werken  ●  (sich) in die Sielen legen  veraltet · hart arbeiten  Hauptform · (schwer) am Wirken sein  ugs., regional · ↗(sich) abfretten  ugs., süddt. · ↗(sich) fretten  ugs. · ↗ackern  ugs. · ackern wie 'ne Hafendirne  ugs. · ackern wie ein Hafenkuli  ugs. · ↗hackeln  ugs., österr. · ↗keulen  ugs., ruhrdt., regional · ↗malochen  ugs. · nicht kleckern, sondern klotzen  ugs. · plockern  ugs., regional · rabotten (regional, teilw. veraltet)  ugs. · ↗ranklotzen  ugs. · ↗reinhauen  ugs. · reinklotzen  ugs. · ↗roboten  ugs. · ↗rödeln  ugs. · schaffe, schaffe, Häusle baue  ugs., schwäbisch, Spruch · ↗schuften  ugs. · schwer zugange sein  ugs., ruhrdt. · ↗werkeln  ugs. · wullachen  ugs., ruhrdt. · wullacken  ugs., ruhrdt.
  • (eine) Arbeit annehmen · (einen) Arbeitsvertrag abschließen · (einen) Arbeitsvertrag unterschreiben  ●  ↗(sich) verdingen  veraltet · ↗anheuern (bei)  fachspr., auch figurativ, seemännisch
Assoziationen
Synonymgruppe
(kunstgerecht) machen · ↗anfertigen · arbeiten · ↗herstellen · ↗schaffen
Synonymgruppe
angestellt sein bei · arbeiten (bei/in einem Unternehmen) · beschäftigt sein bei · im Dienst stehen bei · tätig sein (für)  ●  (Tätigkeitsbezeichnung) sein bei  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
Assoziationen
Synonymgruppe
arbeiten (gehen) · einer geregelten Arbeit nachgehen · für sich (selbst) aufkommen · seinen Lebensunterhalt (selbst) verdienen · von seiner Hände Arbeit leben
Assoziationen
  • (wieder) zur Arbeit gehen · (wieder) zur Arbeit kommen · am arbeiten sein · arbeiten kommen  ●  arbeiten (gehen)  Hauptform
  • (eine) Arbeit annehmen · (einen) Arbeitsvertrag abschließen · (einen) Arbeitsvertrag unterschreiben  ●  ↗(sich) verdingen  veraltet · ↗anheuern (bei)  fachspr., auch figurativ, seemännisch
  • (seine) Brötchen verdienen · (seinen) Lebensunterhalt verdienen · Einkommen erwirtschaften · Einkommen erzielen · Einkünfte erzielen · Geld verdienen
  • (jemandes) Arbeit · ↗(jemandes) Tätigkeit · ↗Berufstätigkeit · ↗Broterwerb
  • (überhaupt) eine Arbeit haben · arbeitend · eine Stelle haben · einen Job haben · in Arbeit (sein)  ●  ↗berufstätig (sein)  Hauptform
  • am arbeiten sein  ●  auf der Arbeit sein  Hauptform · arbeiten sein  ugs. · auf Arbeit sein  ugs. · sein Tagewerk verrichten  geh., veraltend
Antonyme
Synonymgruppe
(wieder) zur Arbeit gehen · (wieder) zur Arbeit kommen · am arbeiten sein · arbeiten kommen  ●  arbeiten (gehen)  Hauptform
Assoziationen
  • am arbeiten sein  ●  auf der Arbeit sein  Hauptform · arbeiten sein  ugs. · auf Arbeit sein  ugs. · sein Tagewerk verrichten  geh., veraltend
  • (eine) Arbeit annehmen · (einen) Arbeitsvertrag abschließen · (einen) Arbeitsvertrag unterschreiben  ●  ↗(sich) verdingen  veraltet · ↗anheuern (bei)  fachspr., auch figurativ, seemännisch
  • arbeiten (gehen) · einer geregelten Arbeit nachgehen · für sich (selbst) aufkommen · seinen Lebensunterhalt (selbst) verdienen · von seiner Hände Arbeit leben
  • (überhaupt) eine Arbeit haben · arbeitend · eine Stelle haben · einen Job haben · in Arbeit (sein)  ●  ↗berufstätig (sein)  Hauptform
Antonyme
  • (heute) nicht arbeiten müssen · zu Hause bleiben können
Synonymgruppe
amtieren (als) · arbeiten (als) · ↗ausüben (Funktion) · ↗bekleiden (Amt) · ↗innehaben (Position, Funktion) · tätig sein (als) · ↗versehen (Dienst) · ↗wirken (als)
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Beschäftigte Jahr Mensch Mitarbeiter Stunde abarbeiten ausarbeiten bereits daran derzeit dort er hart herausarbeiten heute hier ich jetzt lang leben mehr mitarbeiten noch sie weiter weiterarbeiten wieder wir zusammen zusammenarbeiten

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›arbeiten‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seit vor zwei Jahren ihr Sohn zur Welt kam, arbeitet sie nur noch acht Monate im Jahr.
Die Zeit, 31.01.1997, Nr. 6
Von diesem Abend an begann er, an sich zu arbeiten.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 05.03.1927
Denn ich habe bei Ihnen von morgens neun Uhr bis abends fünf Uhr zu arbeiten.
Dominik, Hans: John Workmann der Zeitungsboy, Biberach an d. Riss: Koehler 1954 [1925], S. 28
Aber jetzt wollte er doch auch ein Jahr praktisch auf einem Landgut arbeiten.
Ury, Else: Nesthäkchen fliegt aus dem Nest, Stuttgart: K. Thienemanns 1997 [1920], S. 5
Am liebsten hätte sie für ihn gearbeitet, für ihn, nur für ihn.
Duncker, Dora: Jugend. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1905], S. 9499
Zitationshilfe
„arbeiten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/arbeiten>, abgerufen am 20.11.2018.

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