arbeitsunfähig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungar-beits-un-fä-hig
WortzerlegungArbeitunfähig
Wortbildung mit ›arbeitsunfähig‹ als Erstglied: ↗Arbeitsunfähigkeit
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiele:
der Arzt hat sie arbeitsunfähig geschrieben
er fühlte sich gestern arbeitsunfähig
einen Arbeitsunfähigen mit fünf Pfennigen zu beglücken [ViebigTägl. Brot321]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arbeitnehmer Häftling Jude Kranke Patient Pflichtmitglied Sozialhilfeempfänger Vater Versicherte arbeitslos arbeitsunwillig bis erkrankt geschrieben krank melden nahezu seitdem

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›arbeitsunfähig‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er teilte uns mit, er lege es nicht darauf an, mit Fasten arbeitsunfähig zu werden.
Der Tagesspiegel, 03.04.2005
Das Tier nahm den Mann auf die Hörner, er war ein halbes Jahr arbeitsunfähig.
Bild, 25.08.1998
Alles belastet mich, nichts wird mehr fertig, der Tag zerfließt - ich bin arbeitsunfähig.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1958. In: ders., So sitze ich denn zwischen allen Stühlen, Berlin: Aufbau-Verl. 1999 [1958], S. 1063
Es wurde dabei gesagt, daß er arbeitsunfähig und infolgedessen zu erschießen sei.
o. A.: Neunundfünfzigster Tag. Donnerstag, 14. Februar 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 3047
Ein alter Gießer hatte sich vor etlichen Tagen krank gemeldet und war wegen Grippe arbeitsunfähig geschrieben worden.
Reger, Erik [d.i. Dannenberger, Hermann]: Union der festen Hand, Kronberg/Ts.: Scriptor 1976 [1931], S. 29
Zitationshilfe
„arbeitsunfähig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/arbeitsunfähig>, abgerufen am 16.10.2019.

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