Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

aristophanisch

Grammatik Adjektiv
Worttrennung aris-to-pha-nisch
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich geistvoll, witzig, mit beißendem Spott nach Art des altgriechischen Lustspieldichters Aristophanes

Typische Verbindungen zu ›aristophanisch‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aristophanisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›aristophanisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er will es, mit Hilfe des Komikers Hierl, aristophanisch plastisch machen in der Revue »Kasperl im Klassenkampf«. [Feuchtwanger, Lion: Erfolg. In: ders., Gesammelte Werke in Einzelbänden, Bd. 6, Berlin: Aufbau-Verl. 1993 [1930], S. 294]
Ob es sich hierbei um eine aristophanische Athenen‑Eule oder um die Eule der Minerva handelt, darüber gehen die Meinungen bei Fladenbrot und Ouzo weit auseinander. [Süddeutsche Zeitung, 14.01.2002]
Die Komödie aristophanischen Typs blieb seitdem Historikern, Philologen und gelegentlichen Liebhabern des scharfen attischen Witzes überlassen. [Gigon, Olof: Das hellenische Erbe. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 8198]
Alle Homosexuellen, die je gelebt haben, machten die Wesensbestimmung der Liebe, die sich bei Platon findet, erst richtig zur aristophanischen Legende. [konkret, 1981]
Der russische Philosoph Vjacheslav Ivanov sah im "Revisor" die Wiederauferstehung der aristophanischen, vorbürgerlichen Komödie unter messianisch‑russischen Vorzeichen. [Süddeutsche Zeitung, 13.10.2001]
Zitationshilfe
„aristophanisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aristophanisch>.

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