außergerichtlich

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung au-ßer-ge-richt-lich
Wortzerlegung außer-gerichtlich
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Rechtssprache ohne Mitwirkung eines Gerichts; nicht auf der Tätigkeit des Gerichts beruhend

Typische Verbindungen zu ›außergerichtlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›außergerichtlich‹.

Verwendungsbeispiele für ›außergerichtlich‹

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Ein außergerichtlicher Vergleich ist gerade in derart komplizierten Verfahren wie bei Patenten weit verbreitet.
Die Zeit, 31.08.2012 (online)
Für einen außergerichtlichen Vergleich fehlen dieser allerdings die finanziellen Mittel.
Die Welt, 18.08.2003
Sie dürfen sich Rechtsbeistand nennen und zumindest außergerichtlich juristische Hilfe leisten.
o. A. [ker.]: Rechtsbeistand. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1982]
Gerichtskosten werden nicht erhoben; jede Partei trägt ihre außergerichtlichen Kosten.
o. A.: Gesetz zur Regelung des öffentlichen Vereinsrechts (Vereinsgesetz). In: Sartorius 1: Verfassungs- und Verwaltungsgesetze der Bundesrepublik Deutschland, München: Beck 1998
Sie ist rechtsfähige Stiftung und wird vom Bischof genutzt sowie gerichtlich und außergerichtlich vertreten.
Feine, H. E.: Mensa. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 11592
Zitationshilfe
„außergerichtlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/au%C3%9Fergerichtlich>, abgerufen am 28.02.2021.

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