außerkirchlich

Grammatik Adjektiv
Worttrennung au-ßer-kirch-lich
Wortzerlegung außer-kirchlich
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

nicht kirchlich, außerhalb der kirchlichen Ordnung, Organisation

Typische Verbindungen zu ›außerkirchlich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›außerkirchlich‹.

Verwendungsbeispiele für ›außerkirchlich‹

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Das heißt, mit einem Teil der Sänger werden wir außerkirchlich weitermachen.
Süddeutsche Zeitung, 30.12.2000
So verwischten sich die klaren Abgrenzungen zwischen innerkirchlicher und außerkirchlicher Frömmigkeit.
Plessner, Helmuth: Die verspätete Nation, Stuttgart: Kohlhammer 1962 [1935], S. 62
So konnte die Rückwirkung außerkirchlicher Entwicklungen auf den Klerus der westlichen Welt nicht ausbleiben.
o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1979], S. 28141
Jedenfalls hat die Kirche es unterlassen, die außerkirchlichen Verhältnisse und Ordnungen von einem solchen Ideal aus zu regeln.
Troeltsch, Ernst: Die Soziallehren der christlichen Kirchen und Gruppen, Tübingen: Mohr 1912, S. 171
Von dem Ernst des Widerstandes, den die Nazis hier treffen sollten, merkte man damals, im ersten Augenblick, in außerkirchlichen Kreisen nichts.
Haffner, Sebastian: Geschichte eines Deutschen, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 2000 [1939], S. 218
Zitationshilfe
„außerkirchlich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/au%C3%9Ferkirchlich>, abgerufen am 05.03.2021.

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