aufbügeln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungauf-bü-geln (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-bügeln
Wortbildung mit ›aufbügeln‹ als Erstglied: ↗Aufbügler
eWDG, 1967

Bedeutung

ein zerdrücktes Kleidungsstück durch Bügeln auffrischen
Beispiele:
ein Kleid, eine Bluse aufbügeln
die Manschetten aufbügeln
[der Filzhut] den ihm der arme Schneider aufgebügelt hatte [HesseKnulp3,32]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anzug Image Kleid bügeln

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufbügeln‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich bügele seit Jahren gebrauchtes immer wieder auf und spare so viel Geld.
Bild, 04.10.1997
Wahrscheinlich will man meine Sachen, die von dem langen Flug doch etwas zerknittert sind, aufbügeln.
konkret, 1988
Es gibt ja immer etwas aufzubügeln oder zu kürzen, mal fehlt ein Knopf, mal ist ein Ärmel fadenscheinig.
Süddeutsche Zeitung, 17.11.2000
Alte Kostüme wurden, unter Beteiligung der Lehrkräfte, repariert und aufgebügelt.
Ball, Hugo: Flammetti. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1918], S. 4951
Die Hauptsache aber ist, daß er gut aufgebügelt ist und nicht die Spuren eines starken Regenwetters und starke Kniffe und Risse zeigt.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 21949
Zitationshilfe
„aufbügeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufbügeln>, abgerufen am 05.12.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Aufbügelmuster
aufbuckeln
aufbrummen
aufbrüllen
aufbrühen
Aufbügler
aufbumsen
aufbürden
aufbürsten
aufdämmen