aufbeißen

GrammatikVerb · beißt auf, biss auf, hat aufgebissen
Worttrennungauf-bei-ßen
Wortzerlegungauf-beißen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. mit den Zähnen öffnen
Beispiel:
das Eichhörnchen beißt Haselnüsse auf
bildlich
Beispiel:
saloppjmdm. eine Nuss aufzubeißen geben (= jmdm. ein Rätsel aufgeben)

Typische Verbindungen
computergeneriert

beißen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufbeißen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Vogel beiße also nicht den Kern, sondern den Stein auf und fresse den bitteren Kern.
Die Zeit, 16.10.1987, Nr. 43
Ihre Früchte haben im Spätsommer noch ganz weiche hellgrüne Schalen, die man leicht aufbeißen kann, ohne einen Zahn zu verlieren.
Der Tagesspiegel, 29.12.2002
So unbeliebt Geha-Füller waren, so beliebt waren die Patronen, weil man die besser aufbeißen konnte als die zu elastischen von Pelikan.
Illies, Florian: Generation Golf, Berlin: Argon 2000, S. 25
Ein Pitbullterrier versucht, das Gitter seines Käfigs im Tierheim aufzubeißen.
Süddeutsche Zeitung, 28.04.2000
Ein Fuchs biss nachts Zeltwände auf und schnappte nach dem Arm eines Urlaubers aus Duisburg.
Bild, 17.05.2002
Zitationshilfe
„aufbeißen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufbeißen>, abgerufen am 14.11.2019.

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