aufbekommen

GrammatikVerb · bekommt auf, bekam auf, hat aufbekommen
Aussprache
Worttrennungauf-be-kom-men (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-bekommen
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich
1.
eine Aufgabe, Hausaufgabe bekommen
Beispiele:
was hast du für morgen aufbekommen?
wir hatten nichts aufbekommen
ein schweres Schulpensum aufbekommen
Aber daß man lauter Kreuzworträtsel aufbekommt [TucholskyGripsholm85]
2.
etw. mit einiger Schwierigkeit öffnen
Gegenwort zu zubekommen
Beispiel:
ich habe die Tür, das Schloss, den Koffer nicht aufbekommen
3.
etw. aufessen können
Beispiel:
ich bekomme den Kuchen nicht auf

Typische Verbindungen
computergeneriert

Fenster Hausaufgabe Kasse Mund Tür bekommen genug kaum

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufbekommen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zwar bekommen sie keine nennenswerten Informationen, doch Fragen um die Sicherheit kommen auf.
Die Zeit, 22.07.2013 (online)
Ich bekomme sie von klein auf und kann sie dementsprechend wie Kinder erziehen.
Süddeutsche Zeitung, 13.10.2001
Wenn der so etwas zwischen seinen Schnabel kriegt, bekommt er ihn nie wieder auf.
Holtz-Baumert, Gerhard: Alfons Zitterbacke, Berlin: Kinderbuchverlag 1981 [1958], S. 128
Mit Blumendraht hat sie einen Verschluss gebastelt, den zwar jeder andere auch aufbekommt, aber wenigstens nicht unbemerkt.
Dölling, Beate: Hör auf zu trommeln, Herz, Weinheim: Beltz & Gelberg 2003, S. 241
Sternickel bekam den Geldschrank nicht auf, ich wußte aber Bescheid und schloß auf.
Friedländer, Hugo: Das Räuberwesen. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1921], S. 7985
Zitationshilfe
„aufbekommen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufbekommen>, abgerufen am 10.12.2019.

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