aufbetten

GrammatikVerb · bettete auf, hat aufgebettet
Worttrennungauf-bet-ten (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-betten
Wortbildung mit ›aufbetten‹ als Erstglied: ↗Aufbettung
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
Hotelwesen
Beispiel:
eine Couch, Liege aufbetten (= als Bett herrichten, eine zusätzliche Schlafmöglichkeit schaffen)
2.
süddeutsch, österreichisch das Bett machen
Beispiele:
daß ich mir mit meinem Schmerz selbst aufbetten und auskehren soll [NestroyTod am HochzeitstageI 12]
jede, die aufbetten und ein freundliches Gesicht machen kann ... kann Stubenmädchen sein [KafkaSchloß324]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie schlief sehr hoch aufgebettet, mit offenem Mund, mühsam atmend gegen die überheizte Luft, inmitten der hochmütigen Gesellschaftsmöbel aufgestellt wie zum Sterben.
Johnson, Uwe: Jahrestage, Bd. 1, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1970, S. 195
In der Regel ist der Verstorbene in der Todesruhe auf dem Sarkophag aufgebettet.
o. A.: Lexikon der Kunst - G. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 15775
Ich wurde im Scherner'schen Eßzimmer auf dem Divan gegen 1 sehr gut aufgebettet, Eva kam in ein richtiges Bett u. Fremdenzimmer.
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1919. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1919], S. 173
Zitationshilfe
„aufbetten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufbetten>, abgerufen am 16.12.2018.

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