aufbewahren

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung auf-be-wah-ren
Wortzerlegung auf-bewahren
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. (für künftige Zeiten) in Verwahrung nehmen, aufheben
Beispiele:
etw. gut, sorgfältig, heimlich, unter Verschluss, kühl aufbewahren
ein Kleinod, einen Schatz, ein Testament, einen Nachlass aufbewahren
das Geld, die Barschaften in einer Schatulle, Kassette, Truhe, in einem Versteck aufbewahren
etw. für die Nachwelt, zum Andenken, bis zu jmds. Rückkehr aufbewahren
ein Geheimnis aufbewahren (= für sich behalten)
etw. bewahren, erhalten
Beispiele:
alte Strophen, Schriften, Namen sind nicht aufbewahrt
so [will ich] die Erinnerung an jenes Kind ... aufbewahren [ G. KellerGr. Heinrich4,40]

Thesaurus

Synonymgruppe
aufbewahren · ↗aufheben · ↗behalten · bewahren · ↗erhalten · in Verwahrung nehmen · ↗konservieren · ↗lagern · ↗verwahren  ●  ↗asservieren  geh. · nicht wegschmeißen  ugs. · nicht wegwerfen  ugs.
Assoziationen
  • achten und bewahren · gut achtgeben auf · hüten wie seinen Augapfel · in Ehren halten · nicht weggeben  ●  (ein) Auge haben (auf)  fig.
  • (für) Zeiten der Not  ●  (für) schlechte Zeiten  ugs.
  • Dörrbirne  ●  ↗Hutze  alemannisch · Hutzle  alemannisch · ↗Kletze  bair., österr.
Synonymgruppe
(Daten) erfassen · ↗(Daten) erheben · ↗anhäufen · ↗ansammeln · aufbewahren · ↗einsammeln · ↗sammeln · ↗speichern · ↗stapeln · ↗zusammenbringen · ↗zusammentragen
Unterbegriffe
Synonymgruppe
anhäufen · aufbewahren · ↗horten · ↗sammeln  ●  ↗äufnen  schweiz. · ↗raffen  ugs. · ↗scheffeln  ugs. · ↗zusammenkriegen  ugs.
Unterbegriffe
  • Philokartie · Postkartenkunde · das Sammeln von Postkarten
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›aufbewahren‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufbewahren‹.

Verwendungsbeispiele für ›aufbewahren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich bewahre sie alle in einem großen Korb auf, es sind bestimmt über 20.
Süddeutsche Zeitung, 29.10.2001
Wenn du einen Safe hättest, was würdest du darin aufbewahren?
Der Tagesspiegel, 02.02.2001
So lange hatte sie ihn aufbewahrt, als ihren kostbarsten Besitz.
Pressler, Mirjam: Malka Mai, Weinheim Basel: Beltz & Gelberg 2001, S. 199
Er trat zu ihr und mahnte sie, das Blatt, das sie dabei war, wütend in ihrer Hand zu zerdrücken, sorgsam aufzubewahren.
Strauß, Botho: Der junge Mann, München: Hanser 1984, S. 88
Letzterer bewahrte, wie man erzählt, unzugänglich und eifersüchtig seine Werke zu Hause auf.
Cellier, Alexandre: Bernier. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1951], S. 7244
Zitationshilfe
„aufbewahren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufbewahren>, abgerufen am 21.09.2020.

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