Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

aufbewahren

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung auf-be-wah-ren
Wortzerlegung auf- bewahren
eWDG

Bedeutung

etw. (für künftige Zeiten) in Verwahrung nehmen, aufheben
Beispiele:
etw. gut, sorgfältig, heimlich, unter Verschluss, kühl aufbewahren
ein Kleinod, einen Schatz, ein Testament, einen Nachlass aufbewahren
das Geld, die Barschaften in einer Schatulle, Kassette, Truhe, in einem Versteck aufbewahren
etw. für die Nachwelt, zum Andenken, bis zu jmds. Rückkehr aufbewahren
ein Geheimnis aufbewahren (= für sich behalten)
etw. bewahren, erhalten
Beispiele:
alte Strophen, Schriften, Namen sind nicht aufbewahrt
so [will ich] die Erinnerung an jenes Kind … aufbewahren [ G. KellerGr. Heinrich4,40]

Thesaurus

Synonymgruppe
aufbewahren · aufheben · behalten · bewahren · erhalten · in Verwahrung nehmen · konservieren · lagern · verwahren  ●  asservieren  geh. · nicht wegschmeißen  ugs. · nicht wegwerfen  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›aufbewahren‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufbewahren‹.

Verwendungsbeispiele für ›aufbewahren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So lange hatte sie ihn aufbewahrt, als ihren kostbarsten Besitz. [Pressler, Mirjam: Malka Mai, Weinheim Basel: Beltz & Gelberg 2001, S. 199]
Früher bewahrten wir diesen Moment in der mündlichen Tradition auf. [Die Zeit, 12.03.1998, Nr. 12]
Die Sprache der Tochter bewahrt die Musik der Mutter auf. [konkret, 1987]
Auch andere Nationen lassen ihr Gold in New York aufbewahren. [Die Zeit, 08.11.2012, Nr. 45]
Ich habe ihn nie abgeschickt, meine Mutter bewahrte ihn auf. [Die Zeit, 15.09.2012, Nr. 38]
Zitationshilfe
„aufbewahren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufbewahren>.

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