aufbranden

GrammatikVerb · brandet auf, brandete auf, ist aufgebrandet
Aussprache
Worttrennungauf-bran-den (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-branden
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben
Beispiel:
Wellen branden auf (= steigen aufbrausend als Brandung empor)
bildlich
Beispiel:
[Emanuel] wehrte sich ... gegen die Welle, die in ihm aufbrandete [G. Hauptm.Quint1,278]
plötzlich brausend ertönen
Beispiele:
Beifall, Jubel, Getöse, Lärm brandete auf
das Orchester brandet auf
Tausendstimmiger Schrei brandete auf [BredelEnkel200]

Thesaurus

Synonymgruppe
an Heftigkeit gewinnen · aufbranden · ↗aufflackern · ↗auflodern · ↗aufwallen · heftiger werden
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Applaus Begeisterung Beifall Diskussion Empörung Gelächter Jubel Petersplatz Ruf Saal Sprechchor Sturm Szenenapplaus Welle Woge branden da dann einmal erneut jedesmal laut plötzlich sofort spontan wieder

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufbranden‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der Stadt brandet derweil die Diskussion um das geschichtsträchtige Gebäude wieder auf.
Die Welt, 08.11.2003
Zehn Minuten später wird das Ergebnis offiziell verkündet, Applaus brandet auf.
Bild, 04.12.1997
Am Eingang des Saales brandet der Beifall auf und pflanzt sich fort.
Die Zeit, 02.05.1975, Nr. 19
Als ich auf das Podium zurückkehrte, um das Spielprotokoll zu unterzeichnen, brandete erneut Beifall auf.
Der Spiegel, 05.10.1987
Zuweilen brandete die Menge in anfeuernden Zurufen und Beifall auf.
Mann, Thomas: Der Zauberberg, Gütersloh: Bertelsmann 1998 [1924], S. 400
Zitationshilfe
„aufbranden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufbranden>, abgerufen am 12.12.2019.

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