auferwecken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungauf-er-we-cken
Wortzerlegungauf-erwecken
Wortbildung mit ›auferwecken‹ als Erstglied: ↗Auferweckung
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiele:
Religioneinen Toten auferwecken (= ins Leben zurückrufen)
gehobendie Vergangenheit, Gewesenes auferwecken (= wach rufen)
ReligionDer Lärm ... hätte einen Toten auferwecken können [RaabeSchüdderumpIII 1,199]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Tote erwecken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›auferwecken‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es schien, als könne sie selbst arthritische mitteleuropäische Knochen noch zum Leben auferwecken.
Die Zeit, 04.07.1997, Nr. 28
Als kürzlich die Generation der Studentenrevolte noch einmal auferweckt und provoziert werden sollte, wirkte das künstlich aufgezäumt und steril.
Süddeutsche Zeitung, 12.04.2001
Falls man ihn rüttelt, auferweckt, sieht er die Dinge wie die anderen, die Vorgänge des Tages und der Stunde.
Altenberg, Peter: Pròdromos. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1906], S. 859
Überdies erwarten sie den Tag des Gerichtes, an dem Gott alle Menschen auferweckt und ihnen vergilt.
Hagemann, Ludwig: Katholische Kirche und der Islam. In: Lexikon des Islam, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 740
Wir werden die Bücher finden und die Seele unserer Rasse, die in ihnen schlummert, aus dem tausendjährigen Schlaf auferwecken.
May, Karl: Winnetou IV, Berlin: Neues Leben 1993 [1910], S. 410
Zitationshilfe
„auferwecken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/auferwecken>, abgerufen am 21.11.2019.

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