auffüllen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung auf-fül-len
Wortzerlegung auf-füllen
Wortbildung  mit ›auffüllen‹ als Erstglied: ↗Auffüllung
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
a)
nachfüllen
b)
fast Leergewordenes wieder füllen, mit einer Flüssigkeit bis zum Rand füllen
2.
ergänzen; zahlenmäßig wieder auf einen bestimmten Stand bringen
3.
umgangssprachlich in einen Teller o. Ä. füllen
4.
Gastronomie eine größere Menge Flüssigkeit an, zu etw. gießen
5.
(tiefer Liegendes durch Aufschütten) höher machen
6.
Meteorologie von einem Tief   schwächer werden, (sich) abflachen

Typische Verbindungen zu ›auffüllen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›auffüllen‹.

Verwendungsbeispiele für ›auffüllen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und langsam fülle ich mich dabei wieder mit mir selbst auf.
Die Zeit, 28.09.2009, Nr. 39
Jetzt müssten sie diese - bei anhaltend hohem Ölpreis - teuer wieder auffüllen.
Der Tagesspiegel, 21.06.2001
Das Lager leert sich ab und zu und füllt sich wieder auf.
Hilsenrath, Edgar: Der Nazi & der Friseur, Köln: Literar. Verl. Braun 1977, S. 221
Moos oder kleine Steine füllen die Schale auf und verbergen die Stecker.
Schwarz, Peter-Paul (Hg.), Gepflegte Gastlichkeit, Wiesbaden: Falken-Verl. Sicker 1967, S. 42
Alles in den vorbereiteten Sektkelch seihen und mit eiskaltem Sekt auffüllen.
Oheim, Gertrud: Einmaleins des guten Tons, Gütersloh: Bertelsmann 1957 [1955], S. 223
Zitationshilfe
„auffüllen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/auff%C3%BCllen>, abgerufen am 22.01.2021.

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