auffalten

GrammatikVerb · faltet auf, faltete auf, hat aufgefaltet
Aussprache
Worttrennungauf-fal-ten (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-falten
Wortbildung mit ›auffalten‹ als Erstglied: ↗Auffaltung
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
etw. Gefaltetes öffnen, entfalten
Beispiele:
die Serviette auffalten
und faltet langsam […] den Brief auf [O. M. GrafUnruhe228]
2.
Geologie
Beispiele:
Erdschichten sind im Gebirge steil aufgefaltet (= in Falten aufgestaut)
Kontinentalmassen werden zu Kettengebirgen aufgefaltet
sich auffalten
Beispiel:
eine Gebirgskette hat sich aufgefaltet

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alp Berg Gebirge abtragen falten

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›auffalten‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Behäbig schaukelt er über die schlechte Straße heran, mit einem Stöhnen faltet sich die Doppeltür auf.
Die Welt, 16.12.2002
An der Linie stärksten Drucks falteten sich im Tertiär die Alpen auf.
Der Spiegel, 08.12.1980
Er setzte sich auf die Wiesenkante und faltete die Karte auf.
Becker, Jürgen: Aus der Geschichte der Trennungen, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1999, S. 10
Daß der Verstand dabei sich gerade in 12 Funktionen als allen und einzigen Kategorien auffalte, sagt niemand mehr.
Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1952], S. 1630
Er nimmt mit einem Ruck die Zeitung wieder aus der Tasche und faltet sie auf, ohne mich eines Blickes zu würdigen.
Goote, Thor [d.i. Langsdorff, Werner von]: Die Fahne Hoch!, Berlin: Zeitgeschichte-Verlag 1933 [1933], S. 175
Zitationshilfe
„auffalten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/auffalten>, abgerufen am 23.10.2019.

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