auffegen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung auf-fe-gen
Wortzerlegung auf- fegen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
besonders norddeutsch zusammen- und auf eine Schaufel fegen
2.
dichterisch heftig in die Höhe treiben

Verwendungsbeispiele für ›auffegen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das Zeug bleibt dann ein paar Tage liegen, bis die überarbeiteten Müllmänner kommen und es auffegen. [Die Zeit, 25.05.2005, Nr. 22]
Während des Spiels fegte er wild gestikulierend die Seitenlinie entlang, heizte die Atmosphäre noch auf. [Bild, 14.02.2005]
Eine alte Jungfer bricht in der Kirche, in der sie den Reis auffegt, leblos zusammen. [Die Zeit, 21.09.2009, Nr. 38]
Denn wenn sich Planeten darin bilden, fegen sie Staub und Gas in ihrer nächsten Umgebung auf – zunächst wie ein Schneepflug, später aufgrund ihrer Schwerkraftwirkung. [Der Tagesspiegel, 23.11.2000]
Zwar fegt im Winter zuweilen der kalte Bora von den Bergen herunter und wühlt die Adria auf. [Die Welt, 23.04.2005]
Zitationshilfe
„auffegen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/auffegen>.

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