aufflammen

GrammatikVerb · flammt auf, flammte auf, ist aufgeflammt
Aussprache
Worttrennungauf-flam-men (computergeneriert)
Wortzerlegungauf-flammen
Wortbildung mit ›aufflammen‹ als Letztglied: ↗wiederaufflammen
eWDG, 1967

Bedeutung

plötzlich zu flammen beginnen
Beispiel:
ein Holzstoß, das Kaminfeuer, Streichholz flammt auf
plötzlich grell aufleuchten
Beispiele:
die Leuchtreklamen, Scheinwerfer, Lampen flammen auf
die Morgensonne flammt im Osten auf
gehoben, bildlich
Beispiele:
ein leidenschaftlich, empört aufflammender Blick
seine Augen schienen aufzuflammen [WerfelMusa Dagh467]
Trotz seines Alters flammte sein Gesicht auf (= errötete er) [UhsePatrioten1,156]
auflodern
Beispiele:
Hass, Wut, Liebe flammt auf
in aufflammender Freude jmdn. begrüßen
Dieses Aufflammen seiner Verliebtheit [MusilMann1178]
zornig werden, wild auffahren
Beispiel:
Da flammte Daniel auf [Wasserm.Gänsemännchen77]
übertragen schlagartig einsetzen, losbrechen
Beispiele:
Unruhen, Streiks, Aufstände flammten auf
Würden überall von selbst Aktionen aufflammen? [BredelVäter412]

Thesaurus

Synonymgruppe
aufflammen · ↗auflodern · ↗brennen · ↗emporflammen · ↗flackern · hochflammen · ↗hochschlagen (Flammen) · in Flammen aufgehen · in Flammen stehen · in hellen Flammen stehen · ↗lodern · ↗lohen · ↗verbrennen · ↗zucken (Flamme) · ↗züngeln (Flamme)
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Blitzlicht Bürgerkrieg Debatte Diskussion Fackel Feuer Feuerzeug Gefecht Glutnest Grabenkampf Heftigkeit Kampf Kontroverse Lampe Licht Neonröhre Personaldebatte Regierungstruppe Scheinwerfer Schuldenkrise Streichholz Streit Taschenlampe Unruhen Waldbrand erlöschen erneut flammen grell wieder

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufflammen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jetzt ist in dem nordischen Land die Diskussion über einen Antrag zur Aufnahme wieder aufgeflammt.
Die Welt, 02.03.2005
Er flammt am Ende des zweiten nachchristlichen Jahrtausends sowieso an allen Enden auf.
Süddeutsche Zeitung, 19.10.1996
Da flammte rings um das Boot jählings ein blutrot leuchtender Ring auf.
Ewers, H.G. [d.i. Gehrmann, Horst]: Invasion der Schatten, Rastatt: Moewig 1982 [1970], S. 34
Es flammte aber als Folge der Revolution sofort wieder auf.
Wünsch, G.: Jugendbewegung. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 19918
So flammen ferne Welten zur Lust der Augen in der Schönheit des Unterganges auf.
Jünger, Ernst: Auf den Marmorklippen, Gütersloh: Bertelsmann 1995 [1939], S. 135
Zitationshilfe
„aufflammen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufflammen>, abgerufen am 22.10.2019.

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