aufgraben

Grammatik Verb · gräbt auf, grub auf, hat aufgegraben
Aussprache 
Worttrennung auf-gra-ben
Wortzerlegung  auf- graben
Wortbildung  mit ›aufgraben‹ als Erstglied: Aufgrabung
eWDG

Bedeutung

etw. durch Graben öffnen
Beispiele:
ein Grab aufgraben
den hart gefrorenen Boden aufgraben

Typische Verbindungen zu ›aufgraben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufgraben‹.

Verwendungsbeispiele für ›aufgraben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auf der Suche nach Defekten graben sie die Erde auf.
Die Zeit, 27.03.1987, Nr. 14
Eine Straße wird aufgegraben, irgendwelche Leitungen kommen hinein und dann wird alles wieder zugeschüttet.
Süddeutsche Zeitung, 13.01.1999
Um so höhere Ansprüche müßte jede Arbeit an sich stellen, die es unternimmt, dies verschüttete Gedankengut wieder aufzugraben.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 337
Und als man den Boden aufgrub, kamen nach und nach die Kleider und Haare der anderen vierundzwanzig Mädchen zum Vorschein.
Süskind, Patrick: Das Parfum, Zürich: Diogenes 1985, S. 278
Jeder kannte die Ilias, aber nicht einem kam der Gedanke, den Hügel von Troja aufzugraben.
Spengler, Oswald: Der Untergang des Abendlandes, München: Beck 1929 [1918], S. 318
Zitationshilfe
„aufgraben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufgraben>, abgerufen am 30.07.2021.

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