aufgucken

GrammatikVerb
Worttrennungauf-gu-cken
Wortzerlegungauf-gucken
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich aufblicken
a)
nach oben gucken
Beispiele:
neugierig, ängstlich, erstaunt, stumm aufgucken
zum Himmel aufgucken
b)
(von etw.) aufguckenaus einer Versunkenheit herausgerissen werden und hochgucken
Beispiele:
er guckte flüchtig, verwundert auf, als jemand durch das Zimmer ging
vom Lesen kaum aufgucken

Typische Verbindungen zu ›aufgucken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

gucken

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufgucken‹.

Verwendungsbeispiele für ›aufgucken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Erst Torjubel, der durchs offene Fenster hereinkam, ließ sie aufgucken.
Der Tagesspiegel, 04.07.2001
Daß Clara ihn als bedeutende Pianistin in ihren Schatten stellte, aber bei Seipt als Hasimausi zum titanischen, blendend aussehenden Genie aufguckt - ein Grenzfall filmischer Imagination.
Die Welt, 16.06.1999
Und ich will nicht die ganze Zeit zu dir aufgucken.
Süddeutsche Zeitung, 29.07.1995
Zitationshilfe
„aufgucken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufgucken>, abgerufen am 17.02.2020.

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