aufhäufen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungauf-häu-fen
Wortzerlegungauf-häufen
Wortbildung mit ›aufhäufen‹ als Erstglied: ↗Aufhäufung
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. zu einem Haufen aufeinanderlegen
Beispiele:
Waren, Abfälle, Erde aufhäufen
Vorräte, Schätze, Reichtümer aufhäufen (= aufspeichern)
sich aufhäufen
Beispiel:
die Schuttmassen häufen sich immer mehr auf
übertragen
Beispiel:
Schuld häuft sich auf [Wasserm.Gänsemännchen222]

Thesaurus

Synonymgruppe
anhäufen · ↗aufhäufeln · aufhäufen · ↗aufschaufeln · ↗aufschichten · ↗aufschütten · ↗schichten

Typische Verbindungen
computergeneriert

Auslandsschuld Berg Blume Damm Defizit Erde Fehlbetrag Händler Hügel Jahrzehnt Kapital Kasse Kubikmeter Laufe Menge Milliarde Reichtum Sand Schatz Schuld Schulden Schuldenberg Sprengstoff Stein Verlust Vermögen Wissen Zündstoff häufen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›aufhäufen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Keinen Euro sparen sie, sondern immer mehr neue Schulden häufen sie auf.
Die Welt, 21.05.2004
Mit Zinsen hat die Holding inzwischen 535 Mio Mark Schulden aufgehäuft.
Bild, 08.05.1998
Der Schnee häuft schöne Wälle Schweigen um uns auf, sagte er dann.
Walser, Martin: Ein springender Brunnen, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1998, S. 344
Sie geben den polemischen Disziplinen die Energie, Wissen und Praktiken zum angestrebten Zweck aufzuhäufen.
Sloterdijk, Peter: Kritik der zynischen Vernunft Bd. 2, Frankfurt: Suhrkamp 1983, S. 1005
Ich vergrub es im Lohhaufen, der im Garten aufgehäuft war.
Corinth, Lovis: Selbstbiographie. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1926], S. 29527
Zitationshilfe
„aufhäufen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/aufhäufen>, abgerufen am 20.08.2019.

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